Ausstellungen
Die Hochschule für Musik und Theater Rostock bietet Künstlern die Möglichkeit, in den Kreuzgängen auszustellen.
Aktuelle und zukünftige Ausstellungen
Vorschau: Malerei von Stefan Eisermann vom 07. September bis 03. November 2013
07. September um 18:00 Uhr im Foyer: Ausstellungseröffnung mit dem Ensemble Neophon und einem Grußwort der Rektorin Dr. Susanne Winnacker
Koreanische Kunst
02. - 23. März 2013
Im März gibt die Hochschule für Musik und Theater Rostock einen Einblick in die traditionelle koreanische Mun-In-Hwa-Kunst, was sich mit „Dichtkunst“ übersetzen lässt. Die Dichtermalerin So Hyun stellt ihre Bilderreihe „Sohyun’s Milder Winter“ in den Kreuzgängen der Hochschule aus. Die Kunstwerke lassen viel Raum für Interpretationen und eigene Gedanken, gleich wie bei einem Gedicht. Ihnen wohnt ein erhabener poetischer Geist inne. Auf den Bildern wird überwiegend der Kiefernbaum behandelt, dem eine tiefe Bedeutung zugeschrieben wird, da er als Ideal der Dichtkunst gilt. Eine Besonderheit bilden auch die übergroßen koreanischen Fächer, die ebenfalls bemalt und ausgestellt sind.
Die Dichtermalerin selbst ist Mutter eines koreanischen Studenten der Hochschule. Knapp 50 Koreaner studieren an der hmt. Damit ist der Ausländeranteil dieser Nation an der hmt am höchsten. Durch diese Ausstellung entdecken die jungen Koreaner sicherlich ein Stück heimatlicher Kultur, Wärme und Geborgenheit. Die Ausstellung ist bis zum 23. März zu besichtigen. Ein Katalog führt in die Ausstellung ein.
Zurückliegende Ausstellungen - Archiv
Ausstellung zum Komponisten Hans Gál aus Anlass des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus
25. Januar - 28. Februar 2013
„4 Gál - … immer wieder anfangen müssen“ lautet der Titel der Ausstellung des Zentrums für Verfemte Musik, die am Freitag, den 25. Januar, um 18 Uhr im Foyer der Hochschule für Musik und Theater Rostock eröffnet wird. Gezeigt wird umfangreiches Ausstellungsmaterial zu Ehren des österreichischen Komponisten Hans Gál, der sofort nach der Nazi-Machtübernahme im Jahr 1933 als Leiter des Mainzer Konservatoriums entlassen wurde und dessen Werke verboten wurden. Er emigrierte nach England und ließ sich in Edinburgh nieder, wo er 1987 starb.
Die Studierenden Stefanie Schliebe, Carolin Beiche, Margarete Ruickoldt, Anna-Sophie Werner und Rahel Wiesenberg haben die Ausstellung aus Anlass des Gedenktags für die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und Völkermordes am 27. Januar konzipiert. Symbolhaft für diesen Terror steht das Konzentrationslager Auschwitz, das am 27. Januar 1945 befreit wurde und in dem vor allem solche Menschen litten, die der Nationalsozialismus planmäßig ermordete oder noch vernichten wollte. Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern begeht seit 1996 zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirchen den Gedenktag, der dieses Jahr am 27. Januar in der Rostocker Hochschule stattfindet. Die Zeitzeugin Frau Lasker-Wallfisch wird genauso wie auch Frau Fox-Gal zu unseren Ehrengästen gehören.
Gedenktag am 27.01.3012
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- Anita Lasker-Wallfisch und Eva Fox-Gal. Foto: Thomas Häntzschel
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- Ausstellung zu Hans Gál. Foto: Thomas Häntzschel
Wettbewerb "Rostock sehen - 20 Jahre nach Lichtenhagen" 25.08.-01.10.2012
Internationale Studierende, Wissenschaftler und Zugewanderte waren aufgerufen, mit Fotos zum Thema "Rostock - 20 Jahre nach Lichtenhagen" am Wettbewerb teilzunehmen. Die ausgewählten Arbeiten des Fotowettbewerbs "Rostock sehen" werden in den Kreuzgängen der hmt ausgestellt.
Eröffnung der Fotoausstellung "Rostock sehen" war am 25. August 2012.
Die Ausschreibung erfolgte durch die Akademischen Auslandsämter der Hochschule für Musik und Theater Rostock und der Universität Rostock.
Ab 01.11.2012: Ausstellung im Rostocker Hof und im Cafe der Kunsthalle Rostock
Grußwort zur Ausstellung "Rostock sehen"
Noch 20 Jahre nach den Übergriffen auf Flüchtlinge und dem Mordversuch an den Bewohnern des Sonnenblumenhauses kämpft Rostock mit der Macht der Bilder, die sich rund um die Welt in das Gedächtnis eingeprägt haben. Wie groß diese Macht ist, das kann man immer noch erleben, wenn jemand, und sei es nur aus 400 Kilometer Entfernung, erstmals nach Rostock kommt und sich darüber wundert, dass hier ja gar keine Nazis zu sehen sind.
So wichtig es ist, die Erinnerung an die Ereignisse in Lichtenhagen auch anhand der Bilder wachzuhalten, als darauf sichtbar wird, wie eine hasserfüllte und zugleich verunsicherte Bevölkerung vor den Augen der Welt über die Menschen in ihrer Nachbarschaft herfällt, so besteht gleichzeitig die Gefahr, auf diesen Bildern Dinge erkennen zu wollen, die darauf nicht abgebildet sind.
Es ist ein Irrtum, zu glauben, Nazis müssten so aussehen, wie auf den Fotos, die damals gemacht worden sind. Genauso ein Irrtum ist es zu glauben, die Rostocker Bevölkerung unterscheide sich signifikant von anderen Stadtbevölkerungen, was ihre Haltung zu Einwanderern angeht.
Mit dem Fotowettbewerb Rostock sehen sollen den Bildern von damals Bilder von heute gegenübergestellt werden, die etwas darüber sagen, was Rostock heute ausmacht. Weil diejenigen, die neu in die Stadt kommen, sensibel sind für das was sie an Neuem entdecken, was sie noch nicht kennen, richtete die Ausschreibung sich an diejenigen Einwohner der Stadt, die in den vergangenen Jahren hinzugekommen sind und diejenigen, die vorübergehend in Rostock gewohnt haben.
Die Zahl der Einsender und der hier vorgestellten Bilder war gar nicht groß, um so mehr erfreut die Qualität der Fotos, die ein sympathisches Rostock sehen lassen. Sie geben Ausdruck von einem selbstverständlicheren Miteinander der Bewohner dieser Stadt, gleich aus welcher Nation sie kommen.
Ich möchte diese Bilder verstehen als ermutigendes Zeichen, nicht aber als Bilder einer heilen Welt.
Noch heute musste ich von einem Rostocker, der das Pogrom als Kind erlebt hatte, hören, dass man doch eines über die Faschos sagen könne, dass sie höflich gewesen seien.
Daran wird deutlich, wie viel noch an Überzeugungsarbeit zu leisten ist, und das man sich nicht von oberflächlichen Eindrücken täuschen lassen darf.
Den Bildern aus dem Wettbewerb Rostock sehen sind Pressebilder aus den frühen 90er Jahren aus Rostock gegenübergestellt, für deren Auswahl Roland Vogler-Wander, seines Zeichens Pressesprecher des Ministeriums für Inneres und Sport verantwortlich zeichnet. Die Auswahl zeigt nicht diejenigen Bilder, die wir schon so häufig gesehen haben und gibt uns deshalb die Chance noch einmal unverstellt auf die Ereignisse zurückzublicken. Das Bild, das zur Gewaltfreiheit in Rostock aufruft, ist nur etwas älter und auf dem Neuen Markt aufgenommen.
Frank Ivemeyer, Der Kanzler
DIE PREISTRÄGER
1. Preis: Dr. Victor Lewitzki
stammt aus Rostow am Don, Russland. Er studierte dort Medizin, bevor er 2003 nach Deutschland kam. Seither arbeitet er als Strahlentherapeut am Klinikum Südstadt.
Die Selbstverständlichkeit des Austauschs miteinander ist in dem Siegerbild ganz besonders gelungen ins Bild gesetzt.
2. Preis: Zeliha Ince
stammt aus der Türkei und arbeitet als Lehrerin. Sie hat Rostock kennengelernt, als sie ihren Onkel besucht hat, der hier lebt.
Dieses auf den ersten Anschein so unscheinbare Bild überzeugte die Jury durch seine Vieldeutigkeit. Klar, in dem Imbiss-Wagen gibt es neben asiatischen Gerichten aus dem Wok auch ‘ne Bratwurst. Aber zugleich steht dieser Bildtitel für ein selbstverständlicher gewordenes Zusammenleben in Rostock. Dürfen wir uns noch etwas wünschen?
3. Preis: Tatiana Brusina
stammt aus der Ukraine. Sie hat als Schiffs-Stewardess die Welt gesehen, gegenwärtig qualifiziert sie sich in einem Studium in Rostock weiter. “Wir müssen nur ein wenig aufmerksamer werden und noch ein wenig Phantasie dazugeben. Dann können wir alles um uns herum besser verstehen.” sagt sie.
Lebensfreude soll der Brunnen in der Stadtmitte ausdrücken, und es braucht nur wenige Sonnenstrahlen auf dem Uniplatz, dass er sich bevölkert. Auf diesem Bild ist er von jungen Frauen verschiedener Herkunftsländer bevölkert, die sich über Nationalitäten verbindenden Fast food freuen. Das Eiffelturm-Tattoo setzt dem noch das i-Tüpfelchen auf.
4. Preis: Inna Kirsanova
stammt aus Schachty in Russland. Noch während ihres Studiums an der pädagogischen Universtät in Rostow am Don kam sie als Gaststudentin nach Rostock. Seitdem lässt diese Stadt sie nicht mehr los und ist ihre Heimat geworden. Sie berät Existenzgründerinnen und arbeitet als Dolmetscherin.
Die Wiederentdeckung des Wracks des Panzers, der bei der Erstürmung Rostocks durch Rotarmisten vor 67 Jahren zerstört wurde, hat in Rostock die Erinnerung an die letzten Kriegstage wieder hochgespült. Die Besatzung kam damals ums Leben, die Soldaten wurden in den damaligen Wirren nicht bestattet. Das wurde jetzt im Beisein der Bürgerschaftspräsidentin und des Oberbürgermeisters nachgeholt. Das prämierte Foto bringt gut zum Ausdruck, dass die Gräben der damaligen Zeit zugeschüttet sind.
5. Preis: Yultuz Omarbakiyeva
stammt aus Kasachstan, Erstmals kam sie 2006
nach Rostock, heute arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Physik.
Ob es wahre Begeisterung für des Deutschen wichtigsten Sport ist, die wir auf dem Gesicht der Bildautorin lesen dürfen, bleibt uns wohl überlassen. Aber der Wille, ein Tor zu machen, ist doch nicht zu übersehen.
Anna Filatova stammt aus Moldawien. Vor zehn Jahren kam sie nach Deutschland.
AnKlang - AnSchlag | Objekte in Fläche und Raum von Thomas Sitte
Vernissage: Samstag, 6. Oktober 2012, 17 Uhr, Foyer der hmt
mit Paul Wagner, Schlagzeugperformance, Klasse Frau Prof. Edith Salmen
In verschiedenen Gestaltungsdimensionen ermöglicht die Ausstellung überraschende Sichtweisen. Unter den Händen von Thomas Sitte wird Entwertetes, Verlorenes, Bruchstückhaftes zu neuer Würde und einem neuen Gesamtklang befreit. Seine 'Objekte in Fläche und Raum' lassen kraftvolle Ästhetik erfahren.
Ausstellungszeitraum: 6. Oktober bis 2. November 2012
Fotoausstellung zu YEHUDI MENUHIN - Live Music Now Rostock e.V. von Thomas Häntzschel
Ausstellung zeigt Fotos von außergewöhnlichen Konzerten
Vernissage: 12.05.2012, 18.00 Uhr, Kpyer
Ausstellungszeitraum: 12.05.-31.06.2012
Ob in Krankhäusern, Altenheimen, Gefängnissen oder Behinderteneinrichtungen - der Rostocker Fotograf Thomas Häntzschel begleitet seit 2007 junge Studierende der Hochschule für Musik und Theater Rostock, die im Rahmen des Vereins „YEHUDI MENUHIN - Live Music Now Rostock“ Konzerte für Menschen geben, die aus verschiedenen Gründen keinen Zugang zu klassischen Musikaufführungen haben. In seinen Aufnahmen versucht er vor allem die besondere Atmosphäre und Stimmung dieser Konzerte einzufangen.
Am Abend der Ausstellungseröffnung findet um 19.30 Uhr auch das 8. Benefizkonzert des Vereins „Live Music Now Rostock“ statt. Es spielen Stipendiaten des Vereins
"Bitte berühren"
Eindrucksvolle Holzskulpturen bzw. "Skulpturen zum Befassen" von Holzbildhauer Walter Green
Vernissage: 10.12.2011, 18.00 Uhr
Ausstellung bis 26. Februar 2012
Die Skulpturen bieten mehr, als über die gewohnte Wahrnehmung durch das Auge und eine distanzierte Verarbeitung im Kopf zu erfassen ist. Die samtig bearbeitete Oberfläche, die menschlicher Haut gleicht, und die Wärme des Holzes laden zum Befassen mit den Händen ein.
„Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen“ (Faust zu Famulus Wagner)
Titel: "Gotikoloratur" - Malerei im Spannungsfeld zwischen Musik, Natur und sakraler Architektur
Eine Ausstellung mit Malerei, Zeichnungen und Graphiken von Matthias Veit ist unter dem Titel „Gotikoloratur“
vom 1. bis 31. August 2011
in den Kreuzgängen der Hochschule für Musik und Theater Rostock zu sehen.
Die Malerei, Zeichnung und Graphik von Matthias Veit sind bestimmt von der Wechselwirkung zwischen Musik und Bildender Kunst. Die Eindrücke, die durch Sehen und Hören vermittelt werden, beschäftigen uns weiter in unserer Vorstellung: es bleibt das „Klang-Bild“ als dynamischer Vorgang im Bewußtsein, das sowohl dem akustischen wie dem optischen Bereich zugehört.
Den Musiker Matthias Veit, der im Konzertleben die klangliche Geste der Noten (als graphisch codierter Musik) realisiert, beschäftigt in seinen Bildern das, was im Erleben diesen Gesten als Bildpotential innewohnt bzw. beim Zuhören und inneren Hören als Bild-Kräfte in unserer Vorstellung ausgelöst werden kann.
Die abstrakt orientierte Malerei seiner Bilder schöpft aus dem intensiven Erleben der eigenen Musiktätigkeit und steht vermittelnd zwischen spontaner, energetischer Gestik und eher szenisch angelegtem Bildaufbau, in welchem er musik-dramaturgische Licht- und Raumerlebnisse in ihrer Dynamik auf bild-künstlerische Weise zu widerspiegeln sucht. Dies zeigt sich in ihrem Changieren der Eigenart musikalischer Hörerfahrung verwandt, bei der bei der expansiven Klangentfaltung Assoziationen unterschiedlichster Konkretheit ausgelöst und möglich werden.
Matthias Veit, in Stuttgart geboren, beschäftigte sich schon früh mit Malerei und Zeichnung, wobei die Begegnung mit dem mit der Familie befreundeten Maler Hermann Finsterlin prägend wirkte. 1985 Musikstudium an der Hamburger Hochschule bei Gernot Kahl (Klavier), Gesang bei Susanne Schumann-Korzuscheck, später bei Peter Elkus (New York, Hamburg, Nice)
Auszeichnungen und Stipendien, Konzerttätigkeit im In- und Ausland - darunter Auftritte auf zahlreichen Festivals. 1992 Gundula-Janowitz-Preis des Internationalen Schubert-Wettbewerbs in Graz. Es folgten u.a. die Interpretationskurse Dietrich Fischer-Dieskaus, Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, offizieller Begleiter beim ARD-Musikwettbewerb. Partner bekannter Sänger und Instrumentalisten wie Giora Feidman, Franz Grundheber, Michaela Kaune, Hanna Schwarz, Andreas Schmidt u.v.a. Seit 1990 Gesang bei Peter Elkus (New York, Hamburg, Paris); neben Auftritten als Sänger(Lied, Oper, Oratorium) auch solche als Sänger-Pianist (z.B. beim Schleswig-Holstein-Festival in Wotersen).
Nach früher und kontinuierlicher Arbeit auf dem Gebiet der Zeichnung, dem Aquarell und in Mischtechnik entstehen erste größere Ölbilder seit 1990. 1995 folgen graphische Arbeiten. Begegnung mit Hermann Nitsch am Städel in Frankfurt, der ihm zu weiterer freier Arbeit rät; zahlreiche Ausstellungen, Meisterkurse.
1997-99 Professur i.V. an der Hochschule Hamburg, Dozenturen an den Hochschulen Bremen (2001-2003), Lübeck (seit 1999) und Rostock (seit 2005). Rundfunk- , CD- und TV-Produktionen.
Anfragen richten Sie bitte an
Frank Ivemeyer
Kanzler
fon +49 381 5108-200
fax +49 381 5108-201
frank.ivemeyer@hmt-rostock.de
Öffnungszeiten
montags bis freitags 07.00 - 23.00 Uhr
samstags, sonn- und feiertags 08.00 - 23.00 Uhr

- Gemälde von Matthias Veit
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