Corona-Hilfsfonds für Studierende und Lehrbeauftragte der hmt Rostock

Viele unserer Studierenden und Lehrbeauftragten sind durch die Corona-Pandemie unverschuldet in finanzielle Nöte geraten. Sowohl einige Studierende, insbesondere solche aus dem Ausland, wie auch mehrere Lehrbeauftragte bestreiten ihren Lebensunterhalt ausschließlich durch künstlerische und freiberufliche pädagogische Tätigkeiten, die infolge des Lockdowns von heute auf morgen fortfielen. Konzerte und Engagements wurden abgesagt, Nebenjobs wie Klavierunterricht fielen weg.

Unser Verein "Freunde und Förderer der Hochschule für Musik und Theater Rostock" hat daher auf Anregung einzelner Hochschullehrer einen Corona-Hilfsfonds initiiert und private  Mittel eingeworben. Diese Spenden von hauptberuflichen Mitgliedern der Hochschule und von verschiedenen Privatpersonen und Firmen, die der Hochschule verbunden sind, erbrachten mehr als 20,000 Euro und konnten als Soforthilfe ausgezahlt werden. Wir möchten uns im Namen aller Begünstigten für die schnelle und großzügige Unterstützung sehr herzlich bedanken!

Bitte helfen Sie weiterhin, damit die Künstlerinnen und Künstler ihre Profession ausüben können. Jede Spende zählt!

Freunde und Förderer der Hochschule für Musik und Theater Rostock e.V.
OstseeSparkasse Rostock
IBAN: DE51 1305 0000 0200 0137 26
Stichwort: Corona-Hilfe

Der Förderverein sendet Spendenbescheinigungen zu.

Unterstützen Sie die Studierenden und ihre Projekt auch als Mitglied des Vereins der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik und Theater Rostock und treten Sie ihm bei!

 

Nothilfe der Ernst von Siemens Musikstiftung

Der hmt Rostock steht eine Nothilfe in Höhe von 23.150 € zur Verfügung, die sie an ihre durch die Corona-Pandemie finanziell in Not geratenen Studierenden nach Bedürftigkeit verteilt. Das Hilfsprogramm für Musikstudierende wird finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung, die die Sonderförderung an die staatlichen Musikhochschulen o.ä. in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausschüttet.

Überbrückungshilfe für Studierende in akuter Notlage

Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, können Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bei ihrem Studierendenwerk beantragen. Die Online-Antragsstellung erfolgt über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de.

Die Anträge der Studierenden werden automatisch an das für sie zuständige Studierendenwerk weitergeleitet und bis zum 25. Juni 2020 bearbeitet und ausgezahlt.

Der Zuschuss kann bis zu einer Höhe von jeweils bis zu 500 Euro in den Monaten Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Alle Studierenden an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen sind antragsberechtigt, aus dem In- wie Ausland, unabhängig von Alter oder Semesterzahl.

Weitere Unterstützungsmöglichkeit: KfW-Studienkredit

Bis 31. März 2021 zinslos und mit erweiterter Empfängergruppe

Der Studienkredit ist ein bewährtes Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit 2006 bietet es Studierenden die Möglichkeit, monatlich bis zu 650 Euro aufzunehmen.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Studierende in der Corona-Krise wird die Empfängergruppe des klassischen KfW-Studienkredits befristet erweitert, außerdem erhalten Studierende den KfW-Studienkredit vorübergehend zum Zinssatz von 0%.

  • Ab dem 8. Mai 2020 können Studierende in Deutschland den KfW-Studienkredit vorübergehend zum Zinssatz von 0 % erhalten.
    Der neue Zinssatz gilt bis zum 31. März 2021 für alle Auszahlungen aus dem Kredit. Die Zinsen übernimmt in dieser Zeit das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ab dem 1. April 2021 gilt dann wieder der reguläre Zinssatz, der jeweils für 6 Monate festgelegt wird. Alle anderen Konditionen bleiben unverändert.
  • Neu ab 1. Juni 2020: auch für alle ausländischen Studierenden.
    Studierende aus dem Ausland können den KfW-Studienkredit ab 1. Juni 2020 beantragen. Voraussetzung: Sie sind an einer deutschen Adresse gemeldet. Die erste Auszahlung können Sie zum 1. Juli 2020 erhalten. Die Ausweitung auf alle ausländischen Studierenden ist befristet bis zum 31. März 2021.

Hier erhalten Sie Informationen und Antragsmöglichkeiten für den KfW-Studienkredit