Gerda Tiepolt ist seit 1969 Lehrbeauftragte für Bühnenfechten an der hmt Rostock (vormals Rostocker Schauspielschule bzw. Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin, Außenstelle Rostock), mit Ausnahme der Jahre 1985-1987.

Mit 13 Jahren wurde sie Mitglied des Fechtclubs Hamburg-Blankenese, um das Sportfechten zu erlernen. In den darauf folgenden Jahren war sie Mitglied verschiedener Fechtvereine, seit 1968 der Hochschulsportgemeinschaft Rostock. 1959 belegte sie bei den Deutschen Meisterschaften (BRD) im Mannschaftsfechten den dritten Platz, 1963 bei den Deutschen Meisterschaften im Einzel (DDR) den vierten Platz.

In den folgenden Jahren errang sie 12 Bezirks- bzw. Landesmeisterinnentitel im Florettfechten. 1963 wurde sie nach erfolgreichem Abschluss der vorgeschriebenen Ausbildung Übungsleiterin für Fechten. 1997 erwarb sie schließlich die Lizenz für Trainerin-C.

1962 bis 2009 war sie verantwortlich für Choreographie und Einstudierung von Fechtszenen für Oper, Ballett und Schauspiel am Stadttheater Cottbus, Volkstheater Rostock, Theater Greifswald, Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz sowie für die Ballade „Klaus Störtebecker“ von KuBa Festspiele Ralswiek 1980 und 1981.