Prof. Dr. phil. habil. Yvonne Wasserloos

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Raum G2 03

Sprechzeit in der Vorlesungszeit:
mittwochs, 14.30–15.30 Uhr
über Skype oder Zoom nach vorheriger Anmeldung per Mail

Prof. Dr. phil. habil. Yvonne Wasserloos begann ihren akademischen Werdegang an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Studium der Musikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte, Germanistik (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) und Skandinavistik (Schwerpunkt dänische Sprache und Kultur). Das Studium schloss sie dort 1996 mit dem Magistra Artium und 2002 mit der Promotion bei Prof. Dr. Klaus Hortschansky in Musikwissenschaft mit der Dissertation Kulturgezeiten. Niels W. Gade und C.F.E. Horneman in Kopenhagen ab.

Nachfolgend war sie als Dozentin und Gastprofessorin für Musikwissenschaft und Kulturgeschichte an den Universitäten und Hochschulen in Berlin, Düsseldorf, Kopenhagen, London, Leuven, Lüneburg und Münster tätig.

2014 habilitierte sie sich an der Folkwang Universität der Künste Essen mit der Schrift Musik und Staat. Dimensionen der Interaktion im 20. Jahrhundert, die 2013 mit dem Förderpreis für Musikwissenschaft der Düsseldorfer Jonges ausgezeichnet wurde.

Von 2015 bis 2018 leitete sie das von der Stadt Düsseldorf und vom Düsseldorfer Musikverein finanzierte Forschungsprojekt "Düsseldorfs bürgerliche Musikkultur 1818–2018" an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Dort war sie von 2005 bis 2017 für die Initiierung und Konzeption musikwissenschaftlich-künstlerischer Projekte verantwortlich (u.a. 2013: "Willkommen in Deutschland – "Entartete" Musik – Ein Gedenkkonzert" mit der Band Die Toten Hosen und dem Sinfonieorchester der RSH).

2017 übernahm sie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock eine Vertretungsprofessur (Lehrstuhl Prof. Dr. Hartmut Möller) und wurde 2019 zur Professorin für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Theaterpädagogik der hmt Rostock ernannt. 2021 bekam sie die wissenschaftliche Leitung des Zentrums für Verfemte Musik der hmt Rostock übertragen.

Seit 2019 ist sie Mitglied im hochschulübergreifenden „Netzwerk Bildung und Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern“ der Universität Rostock. Sie ist Mitbegründerin und -herausgeberin der 2017 eingerichteten, interdisziplinären Publikationsreihe Schriften zur Politischen Musikgeschichte (Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen).

Abgeschlossene Forschungsprojekte (Auswahl)

2018–2019
Europe in C
EU-Projekt (Erasmus +) in Kooperation mit 6 europäischen Hochschulen und Universitäten (Athen, Dunkerque, Ostende, Marseille, Rostock, Trieste), Förderung der Internationalisierung und Stärkung des Demokratieverständnisses; wissenschaftlich-künstlerische Forschungen zu Terry Riley „in C“ (1964)
https://www.europeinc.eu/

2015–2017
Düsseldorfs bürgerliche Musikkultur 1818–2018 (Projektleitung zur Erstellung einer Monographie)
Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Musikwissenschaftliches Institut in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf und dem Düsseldorfer Musikverein e.V.

Forschungsschwerpunkte

Publikationen

  • Musik, Gesellschaft und Politik, insbes. im Nationalsozialismus und im Rechtsextremismus
  • Besatzungsmusik in Dänemark (1940–1945)
  • (Nord-)Europäische Kulturtransferprozesse
  • Geschichte der Musikausbildung und Institutionengeschichte im 18. und 19. Jahrhundert
  • Erinnerungskultur und Rezeptionsforschung
  • Politische Popularmusik

Lehrschwerpunkte

  • Historische Musikwissenschaft (14.–21. Jahrhundert)
  • Systematische Musikwissenschaft (Musiksoziologie)
  • Interdisziplinäre Lehre
  • Angewandte Musikwissenschaft (Wissensvermittlung; Musikwissenschaft und künstlerische Praxis)

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