Bernd Hahnke, Pantomime & Maskenspiel

1973-1991 Engagement am Deutschen Theater Berlin

dort Arbeit als Darsteller in zahlreichen Stücken des Pantomime-Ensembles
Hauptrollen: „Von Kalaf und Prinzessin Turandot“  1977, „Die fremde Haut“ 1980, „Orfeus“ 1985, „Hanswurst“ 1987,
Regisseur und Lehrer

prägte die künstlerische Entwicklung des Ensembles maßgeblich mit. Die Truppe gastierte u.a. in Mexiko, Südostasien, in fast allen Ländern Europas und  repräsentierte Berlin auf der Weltausstellung EXPO '92 in Sevilla

darüber hinaus verantwortlicher Lehrer im Pantomime-Ensemble für die Fächer Pantomime-Technik und Pantomime-Exercise

Regiearbeiten am Deutschen Theater Berlin, 1982 „Die Verwandlung“ und 1988 „Mit und ohne Nase“

seit 1991 freiberuflich tätig, Übernahme unterschiedlichster Aufgaben - die Palette reicht von Regie und Unterrichtstätigkeiten an verschiedenen Schulen (Teikyo-Universität Berlin, Etage-Berlin) bis hin zur Realisierung von Auftragswerken, Galaveranstaltungen, Animations- und Straßentheater, Kinderprogrammen und abendfüllenden Theatervorstellungen

in den letzten Jahren besondere Konzentration auf die Arbeit als Lehrkraft für Pantomime an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock (seit 2002) und der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin

daneben Organisation und Realisierung von Workshops für Pantomime und Maskenspiel insbesondere für Schauspieler, Tänzer, Akrobaten und Clowns.

Prof. Rolf Hürter

Nachruf

Am 23. April 2017verstarb Prof. Rolf Hürter im 55. Lebensjahr.

Rolf Hürter hat seit 2007 als Lehrkraft am Erfolg des Studiengangs Darstellendes Spiel und seit 2011 am Theaterpädagogik-Studiengang maßgeblich mitgewirkt. Im vergangenen Jahr hat die Hochschule ihm aufgrund seiner wertvollen Tätigkeit in der Lehre eine Honorar­professur verliehen.

Rolf Hürter war ein leidenschaftlicher Theatermacher, der mit seiner Kunst geduldig und beharrlich darauf hingearbeitet hat, andere Menschen zu stärken und ihre Entwicklung zu fördern.

Bis zuletzt hat er seine Lebensenergie in die Ausbildung der Studierenden investiert.

 Die Nachricht von seiem Tode lässt uns innehalten und erfüllt uns mit Trauer.

Sein offenes Interesse an seinem Gegenüber verbunden mit seiner persönlichen Bescheidenheit wie seine Fähigkeit, Schwierigkeiten und Konflikten mit Leichtigkeit und Humor zu begegnen, das waren Eigenschaften, die ihn auszeichneten. So werden wir ihn in Erinnerung behalten.

Die hmt Rostock

 

Rolf Hürter

Der Theaterpädagoge, Regisseur und Schauspieler Rolf Hürter studierte von 1984 bis 1988 Schauspiel am Film- und Schauspielatelier Langhanke und von 1991 bis 1993 Spiel- und Theaterpädagogik bei Professor Wolfgang Nickel an der Hochschule der Künste in Berlin. Er war ab 1987 als Schauspieler an verschiedenen Berliner Theatern tätig, z.B. am Theater Hof, am Schlossparktheater Berlin und in der Berliner Compagnie. Regie führte er seit 1993 an Theatern wie dem Schauspielhaus Neubrandenburg/Landestheater Neustrelitz oder dem Theater „(Alle ab.)“. Sowohl als Theaterpädagoge, Theaterleiter und Moderator hat Rolf Hürter eine beträchtliche Bandbreite an Erfahrungen in unterschiedlichen kulturellen Einrichtungen, bei Veranstaltungen, in Seminaren und Projekten gesammelt. Seit 2007 unterrichtet er zudem als Lehrbeauftragter und Mentor im Fachbereich Theaterpädagogik/Darstellendes Spiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im Februar 2016 wurde er hier zum Honorarprofessor ernannt.

Prof. Marion Küster

Kontakt

Sprechzeiten:
Mi 13:30 - 15:30 Uhr, Raum S1 10
Anmeldung: marion.kuester@hmt-rostock.de

Marion Küster studierte Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule Rostock und war an verschiedenen Theatern (u.a. am Meininger Theater) engagiert und als Sprecherin beim Berliner Rundfunk tätig. An der HdK Berlin (heute UdK) absolvierte sie am Institut für Theaterpädagogik ein Studium, das sie als Spiel - und Theaterpädagogin abschloss. 

Sie arbeitete als Theaterpädagogin unter anderem am Theater Vorpommern, am Hanse-Klinikum Stralsund und in unterschiedlichen sozialen, künstlerischen und therapeutischen Feldern. 2002 war sie Mitbegründerin des Musikpädagogischen Dienstes bei der Rundfunk- Orchester- und Chöre GmbH Berlin. 

Sie hat die Grundlagen der systemischen Familientherapie abgeschlossen und absolvierte eine zweijährige Fortbildung im Bereich des Psychodramas.

Marion Küster ist seit 2004 Professorin für Theaterpädagogik an der hmt Rostock und leitet diesen Bereich. Von Oktober 2012 bis April 2016 hatte sie das Amt der Prorektorin inne.

Seit 2005 liegt ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in der transkulturellen Arbeit: in Kooperation mit zwei brasilianischen Universitäten und der Alice-Salomon-Hochschule Berlin ist sie eine der Leiterinnen des brasilianisch-deutschen Projektes "Luz Que Anda" in der Gemeinde Serra Negra/Minas Gerais. Seit 2010 ist sie Sekretärin des Accounting Committees der Weltorganisation IDEA (International Drama in Education Association).

Publikationen

  • Marion Küster (Hg.): Theater mit mir?! "Der geschützte Raum". Eine Konferenzdokumentation, Schibri-Verlag 2011