Konzertiert fördern. Kontexte und Strukturen musikalischer Hochbegabungsförderung

Im Oktober 2013 feierte die young academy rostock, das Internationale Zentrum für musikalisch Hochbegabte an der hmt, ihr 5-jähriges Bestehen mit Konzerten, master classes und Gesprächen zum Thema "Musikalische Hochbegabung".

Hier finden Sie den Flyer zur Tagung.

Tagung der young academy rostock an der hmt
11. und 12. Oktober 2013

Ebenso wie die Breitenbildung gehört die Hochbegabungsförderung zu den Kernaufgaben der Musikschulen in Meckelnburg-Vorpommern und ist unverzichtbar für die Gewinnung des musikalischen Nachwuchses an den Hochschulen. Seit Jahren beteiligen sich immer mehr Musikhochschulen an der Suche nach jungen Talenten, indem sie eigene Institute zur Förderung musikalisch Hochbegabter einrichten, die im Ansatz, Konzeption und Organisationsform allerdings sehr unterschiedlich sind. Immer deutlicher wird indes, dass sinnvolle Kooperationsformen zwischen Musikschulen und Hochschulen gefunden werden müssen, um den komplexen Anforderungen der Frühförderung von Hochbegabten gerecht zu werden und einem unguten Wettbewerb um junge Spitzenbegabungen zu entgehen.

Im Sport – insbesondere im Fußball – sehen wir seit Jahren, welche nachhaltigen Erfolge sich eine gut strukturierte und vernetzte Nachwuchsarbeit erzielen lassen.

Bei der Jahrestagung der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen in Düsseldorf 2012 wurde die Forderung des Verbandes der Musikschulen (VdM), sich eingehender mit dieser Problematik zu beschäftigen und Standards im Interesse beider Institutionen festzulegen, deutlich formuliert und von allen Hochschulen als Auftrag verstanden.

Wir nahmen den 5. Geburtstag der young academy rostock zum Anlass, uns mit Kontexten und Strukturen musikalischer Hochbegabungsförderung eingehend zu beschäftigen, bestehende Konzepte zu vergleichen und einen Diskurs über sinnvolle  Kooperationen in Gang zu bringen.

Es waren Vertreter aller Hochschulen, der Vorsitzende der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen, die Präsidien der Spitzenverbände der Musikschulen sowie namhafte Referenten geladen.