Wie kommt Musik in´s Gehirn?

Psychologische Hintergründe und didaktische Wege gehirngerechter Musikvermittlung
10. bis 11. November 2012
Leitung: Prof. Dr. Nicolai Petrat

Inhalt und Ziel

Durch die Erkenntnisse der jüngsten Gehirnforschung wurde im didaktischen Bereich ein neues Bewusstsein geweckt,  Lehr- und Lernprozesse noch mehr an neurophysiologische Mechanismen anzupassen. Das gilt auch und vor allem für Musikerfahrungen am Instrument ­­– an allgemeinbildenden Schulen und Musikschulen. Inzwischen ist klar: nur durch einen gehirngerechten Umgang mit Musik im Unterricht können sowohl das musikalische Potenzial angemessen gefördert, die Motivation zum Musikmachen als auch beim Instrumentalspiel entsprechende Lernerfolge erreicht werden.

Pädagogisches Ziel der nächsten Jahre wird es sein, auf der Basis neuronaler Beziehungen nach effektiveren didaktischen Möglichkeiten zu suchen, Kinder darin zu unterstützen, ihr musikalisches Potenzial besser nutzen zu können, mehr Spaß am Musizieren zu bekommen und mit ihrem Instrument noch erfolgreicher Musik machen zu können.

Vor diesem Hintergrund sollen durch diese Tagung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Musikverarbeitung aufgezeigt werden. Vor allem soll über neue Wege und gehirngerechtere Perspektiven der Musikvermittlung am Instrument an allgemeinbildenden Schulen und Musikschulen nachgedacht werden.

Referenten

  • Prof. Dr. Eckard Altenmüller (Hannover)
  • Prof. Dr. Barbara Alge (Rostock)
  • Prof. Dr. Stefan Koelsch (Berlin)
  • Prof. Dr. Gunter Kreutz (Oldenburg)
  • Prof. Dr. Wilfried Gruhn (Freiburg)
  • Prof. Dr. Magnus Gaul (Rostock)
  • Prof. Dr. Nicolai Petrat (Rostock)
  • Prof. Dr. Oliver Krämer (Rostock)
  • Prof. Dr. Michael Dartsch (Saarbrücken)

 Flyer zur Tagung "Wie kommt Musik in´s Gehirn"

 

Die DVD zum Symposium

Mit Ausschnitten aus den Vortägen vom 10./11. November 2012.

  • Prof. Dr. Nicolai Petrat: Eröffnung
  • Prof. Dr. Eckart Altenmüller (Hannover): „Vom Neanderthal in die Philharmonie: Gehirn, Musik und Evolution“
  • Prof. Dr. Barbara Alge (Rostock): „Universalien der Musikwahrnehmung am Beispiel bugandesischer Xylophonmusik“
  • Prof. Dr. Gunter Kreutz (Oldenburg): „Musik zwischen Lust und Stress“
  • Prof. Dr. Wilfried Gruhn (Freiburg): „Musiklernen als neurobiologischer Forschungsgegenstand und pädagogische Herausforderung“
  • Prof. Dr. Michael Dartsch (Saarbrücken): „Neurodidaktik und musikalische Bildung“
  •    Prof. Dr. Oliver Krämer (Rostock): "Wie viel Gehirn brauchen wir?"


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