Information zum Opernprojekt 2026
Das Opernprojekt für 2026 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock steht fest. Mit der Operette „Boccaccio“ fällt die Wahl auf eine der schönsten und erfolgreichsten Operetten von Franz von Suppè. Die Premiere und weiteren Aufführungen werden im Oktober 2026 im Katharinensaal stattfinden.
Am Mittwoch, dem 28.01.2026, um 12 Uhr informiert die hmt Rostock in einen kurzweiligen Lunch-Talk im Orgelsaal über das herausfordernde Projekt.
Der renommierte Regisseur Jürgen R. Weber – dem Rostocker Publikum durch seine erfolgreiche hmt Inszenierung „Die Reise nach Westen“ noch bestens in Erinnerung – wird im Gespräch mit Frau Prof. Dr. Friederike Wißmann Einblicke in seine Regieumsetzung für dieses großartige Werk geben.
Weber versteht „Boccaccio“ als performatives Labor zwischen Musiktheater, Psychologie und gesellschaftlichem Experiment. Im Zentrum stehen Liebe, Begehren, Treue und Freiheit – Themen, die unmittelbar an die Lebens- und Beziehungserfahrungen der Studierenden anschließen.
Franz von Suppès zählt neben dem Walzerkönig Johann Strauß zu den Schöpfern der „Goldenen Wiener Operette“ und bringt in seinem Werk den italienischen Dichter Giovanni Boccaccio, der mit seinem „Decamerone“ als Erfinder der erotischen Literatur Europas gilt, auf die Bühne. Die turbulente Handlung ist äußerst komödiantisch und hält einer moralisch verlogenen Gesellschaft den Spiegel vor. Dazu komponierte Suppé eine Musik, die Kenner wie Liebhaber entzückt.









