Preisträger des 1. Hanse-Kammermusikwettbewerbs

Beim Preisträgerkonzert am 17. Juli 2026 wurden die Gewinner des 1. Hanse-Kammermusikwettbewerbs bekannt gegeben.

Den mit 2.000 € honorierten ersten Preis errang das Simma Quartett von der Hochschule für Musik Lübeck. Es erhielt zudem den Sonderpreis für die beste Interpretation des Werkes nach 1975 (400 €).

Jeweils ein zweiter Preis (1.400 €) ging an das Teva Quartett von der Hochschule für Musik und Theater Rostock und das Helia Quartett von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Mit einem dritten Preis (800 €) wurde das Larus Quartett aus Lübeck ausgezeichnet.

Der Kammermusikwettbewerb der Norddeutschen Musikhochschulen Hamburg, Lübeck und Rostock fand am 16. und 17. Juli 2026 erstmals statt und wurde von der Rostocker Hochschule ausgerichtet. Er soll die Kammermusikarbeit an den beteiligten Hochschulen intensivieren und richtet sich daher an die dortigen Kammermusikensembles. Mit diesem Wettbewerb wurde der „hmt Musikpreis“ abgelöst und durch die Ausweitung auf drei Musikhochschulen die Attraktivität für die Studierenden erheblich erhöht.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen auch der künstlerische Austausch, hochschulübergreifende Begegnungen sowie die Förderung herausragender Ensembles. Ausgerichtet wird der jährliche Wettbewerb turnusmäßig von einer der beteiligen Hochschulen. Jede der drei Hochschulen kann vier Ensembles entsenden. Hochschulinterne Auswahlverfahren entscheiden über die offizielle Entsendung der teilnehmenden Ensembles.

 

Übersicht: Preisträger des 1. Hanse-Kammermusikwettbewerbs

1. Preis (2.000 €): Simma Quartett, Lübeck
Natalie Mavridis (Violine), Amélie Schöpf (Violine), Nelleke Daghar (Viola) und Zaira Pena Montes (Violoncello)

2. Preis (1.400 €): Teva Quartett, Rostock
Muxiang Zhang (Violine), Hao-Tse Lee (Violine), Sarah Praetorius (Viola) und Noey Gvili (Violoncello)

2. Preis (1.400 €): Helia Quartett, Hamburg
Hemma Wenzler (1. Violine), Adelina Singer (2. Violine), Seynep Sertoglu (Viola) und Hannah Bauer (Violoncello)

3. Preis (800 €): Larus Quartett, Lübeck
Jan Westphal (Violine), Noa Lea Weckner (Violine), Yolanda Holy (Viola) und Gergő Maksay (Violoncello)

Sonderpreis für die beste Interpretation des Werkes nach 1975 (400 €): Simma Quartett
Natalie Mavridis (Violine), Amélie Schöpf (Violine), Nelleke Daghar (Viola) und Zaira Pena Montes (Violoncello)

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