08.04.2019
„Es bewegt sich, wir bewegen uns, wir bewegen uns unaufhörlich, in einer Bewegung, die Stillstand ist, absoluter Stillstand.“ Mit diesem Satz beginnt der Text „Sportchor“ von Elfriede Jelinek. In einer Welt, in der Leistung die universale Religion geworden ist, optimieren wir uns unter Hochdruck zu kleinen Diamanten und hoffen von einer Schatzsucherin oder einem Schatzsucher gefunden zu werden. Doch zu welchem Preis? Und ist das dann schon Kunst? „Will you still love me // When I’m no longer young and beautiful? // Will you still love me // When I’ve got nothing but my aching soul?” Die