04.12.2023
„Aber es ist alles, was wir haben“, antworten der verwildert aussehende Mann und sein kleiner Junge dem Grafen - ihre Begründung dafür, warum sie einen leeren Karren übers freie Feld ziehen. Der Krieg kennt kein Ende, es wütet die Pest, Landstrich um Landstrich ausgelöscht, heimatlos irren sie umher, mit nichts als Gott und einem leeren Karren. In ihrem abendfüllenden Epos „Aber es ist alles, was wir haben“ arbeitet das dritte Studienjahr Schauspiel der hmt Rostock die fest in der DNA der mitteleuropäischen Kultur verankerte beispiellose Krisenzeit des Dreißigjährigen Krieges auf und stellt