Studierende berichten

"Das Studium schenkt mir seit Beginn an intensive Stunden des Lernens, des Ausprobierens, des Musizierens und des Unterrichtens.

Ein Standortvorteil der hmt Rostock, weil wir hier ausreichend zum Zuge kommen.
Einfach sehr empfehlenswert für alle, die Lust auf qualitativ gut betreute Lernatmosphäre, eine kreative Szene und jede Menge tolle Leute haben!"

Juliane, Lehramt Musik, bei StudyCheck

Der Übergang von Studium und Beruf verlief bei mir nahtlos.

Ein Interview mit Susann Lunow, Absolventin im Lehramt für Sonderpädagogik

Warum haben Sie sich entschieden an dieser Hochschule zu studieren?

Rostock ist für Studenten eine sehr attraktive Stadt mit vielen kulturellen Angeboten, Freizeitmöglichkeiten sowie Studentenclubs und Kneipen. Das ist schon mal ein wesentlicher Aspekt, der für die Auswahl der Hochschule spricht. Die hmt ist eine Hochschule, an der wirklich sympathische und kompetente Professoren arbeiten. Da die Seminare mit lediglich wenigen Studenten ausstaffiert werden, ist konzentriertes Arbeiten möglich. Nicht an vielen Universitäten ist so ein persönliches und undistanziertes Verhältnis zu den Dozenten erreichbar – aber an der hmt! Zudem ist das Hochschulgebäude an sich ein optischer Kracher. Es bietet viele Übungsräume, die jederzeit nutzbar sind.

Wie hat Sie Ihre Hochschule auf das Berufsleben vorbereitet?

Die Seminare an der hmt waren stets sehr praxisorientiert und häufig  sogar mit hohem Spaßfaktor bestückt. Viele dort mit tollen Professoren erarbeitete schulpraktische Aspekte fließen immer noch täglich in meinen Berufsalltag mit ein.

Wie hat sich der Übergang von Studium und Beruf bei Ihnen gestaltet?

Der Übergang von Studium und Beruf verlief bei mir recht nahtlos. An der Schule, an der ich mittlerweile tätig bin, habe ich verschiedenste Praktika, schulpraktische Übungen sowie mein 2-jähriges Referendariat absolviert. Tja, und nun bin ich glücklicherweise immer noch dort.

Wie würden Sie Ihren beruflichen Alltag beschreiben?

Ein gesundes Mischungsverhältnis aus viel Spaß und Freude, Stress und zum Teil körperliche Anstrengung kennzeichnet meine tägliche Arbeit. Wir musizieren sehr viel und in jeder Stunde finden sich rhythmische, instrumentale und gesangliche Aspekte neben lebenswelt- und lebenspraktischer Unterrichtsschwerpunkten wieder. 

Was würden Sie heutigen Studienanfängern empfehlen?

Macht Euch zu Beginn des ersten Semesters einen Stundenplan, der für Euch zu realisieren ist. Fragt Kommilitonen aus älteren Semestern – sie werden Euch bestimmt dabei unterstützen. Lasst Euch aber auch genügend Luft, damit Ihr Zeit für Euch (bzw. dann auch zum LERNEN) habt. Vor allem wünsche ich Euch beim Antritt des Studiums VIEL SPASS!

Schulmusik an der hmt Rostock - ein Interview mit Michael Mudra und Katharina Schmidt

Wie kam es zu Ihrer Entscheidung, Schulmusik zu studieren?


Michael Mudra: Ich hatte schon während der Schulzeit immer wieder mit dem Gedanken gespielt, Lehrer zu werden. Ich hatte mehrere gute Lehrer, die meine Vorbilder waren. Außerdem habe ich lange Jahre Klavier gespielt.

Katharina Schmidt: Bei mir war es eine relativ späte Entscheidung. Nach dem Abitur habe ich zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht. Als mir mein Berufswunsch dann klar wurde, musste ich noch schnell Klavier lernen (lacht). Ich habe ein halbes Jahr vor der Aufnahmeprüfung damit angefangen. Natürlich war ich musikalisch schon vorgebildet, ich habe Querflöte gespielt und auch schon im Chor gesungen. Schulmusik ist ein tolles Fach, weil es sehr vielseitig ist. Die künstlerische Ausbildung, wissenschaftliche Aspekte, Didaktik... vielseitiger geht es kaum.

Michael Mudra: Ja, genau. Als ich hier an der Hochschule angefangen habe, habe ich gedacht: Mann, was geht hier für ein Universum auf! Endlich habe ich Leute getroffen, die ähnlich drauf waren wie ich.

Und wieso haben Sie sich dann für die hmt entschieden?


Michael Mudra: Als ich hierher kam, hat es mir vor allem vom Ambiente her sofort gefallen. Hier gibt es zum Beispiel immer das Schulmusikerfrühstück, das die nervösen Bewerber fürsorglich auffängt, wenn Aufnahmeprüfung ist. Da hat man gespürt, dass hier eine schöne Gemeinschaft unter den Studenten vorhanden ist.

Katharina Schmidt: Das war bei mir genauso. Nachdem ich hier zur Aufnahmeprüfung war, wollte ich eigentlich nirgendwo anders mehr hin. Die Nähe zur Uni ist natürlich praktisch, man kann alles schnell erreichen. Dann ist es aber eben doch eine eigenständige Musikhochschule, das ist nochmal was anderes, als wenn es nur ein Institut an einer Uni wäre, wie z.B. in Potsdam. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das Staatsexamen zu machen, und es werden keine Studiengebühren erhoben.

Fühlen Sie sich für das Berufsleben gut gerüstet?


Katharina Schmidt: Im musikalischen Bereich habe ich hier auf jeden Fall sehr viel gelernt. Ich habe keine Angst, mich vor eine Klasse zu stellen und mit den Schülern Musik zu machen. Aber am viel zitierten „Praxisschock“ wird man wohl trotzdem nicht vorbei kommen.

Michael Mudra: Das glaube ich auch. Im Fach Schulmusik gibt es ganz unterschiedliche Auffassungen und Herangehensweisen. Manche Lehrer setzen immer noch auf den rein „klassischen“ Musikunterricht, andere arrangieren mit ihren Schülern zum Beispiel den Schlagzeugpart für einen Popsong. Was nachher im Schulalltag wirklich funktioniert, wird man sehen. Da weiß man noch nicht, was auf einen zukommt.

Katharina Schmidt: Im Studium hat man natürlich viele Denkanstöße bekommen, wie ein guter Musikunterricht aussehen kann. Es gab z.B. Gastvorträge wichtiger Schulmusikdidaktiker wie Werner Jank und Ortwin Nimczik. Auch eine Veranstaltung wie vor kurzem die Landesschulmusiktage hier an der hmt, an denen wir als Studierende kostenlos teilnehmen konnten, hat nochmal auf eine sehr intensive Weise neue Impulse gegeben. Da dachten wir dann schon: „Aha, jetzt wird es also ernst!“

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft!

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