Führungen an der hmt Rostock zum Tag des offenen Denkmals
Die hmt Rostock öffnet zum Tag des offenen Denkmals ihre Türen. Am Sonntag, dem 13. September 2026, bietet sie um 11 Uhr und um 14 Uhr zwei thematisch unterschiedliche Rundgänge an.
Um 11 Uhr wird auf 25 Jahre hmt Rostock im Klostergebäude zurückgeblickt. Im Frühjahr 2001 konnte die Hochschule das ehemalige St.-Katharinenstift beziehen. Damit wurde ein langgehegter Traum Wirklichkeit, das verlassene Klosterensemble in der östlichen Altstadt mit Leben zu füllen. Am Tag des offenen Denkmals wird die moderne Nutzung eines der ältesten Bauten der Stadt erfahrbar.
Um 14 Uhr dreht sich alles um die Klostergeschichte. Im Oktober 1226, also vor 800 Jahren, starb Franz von Assisi, 45-jährig. Bereits zu Lebzeiten des Ordensgründers bestanden ca. 150 Franziskaner-Konvente über Europa verteilt. Im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts erreichten die ersten Brüder über Lübeck auch die gerade gegründete Stadt Rostock. Die franziskanische Geschichte des heutigen Domizils der hmt Rostock ist immer noch deutlich spürbar und prägt in mancher Hinsicht das Hochschulleben. Hierzu findet ein Rundgang statt.
Treffpunkt ist im Foyer. Im Anschluss an beide Termine besteht jeweils Gelegenheit, einen Blick auf den Erweiterungsbau zu werfen, den das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt für die Hochschule errichtet und der im kommenden Jahr seine Türen öffnet.
Die Rundgänge werden von Frank Ivemeyer, Kanzler der hmt Rostock, und Carmen Alina Botezatu von der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung Geschäftsbereich Rostock durchgeführt. Zudem gibt Rostocks Stadtarchäologe Ralf Mulsow einen Einblick in die archäologischen Untersuchungen, die von 2022 bis 2023 auf dem Baugelände stattgefunden haben.









