Henning Lucius

Der Pianist Henning Lucius studierte in Hamburg bei Peter-Jürgen Hofer, Gernot Kahl und Volker Banfield mit Abschluss des Konzertexamens sowie in Bloomington/USA bei György Sebok und Shigeo Neriki. Entscheidende Impulse bekam er auf Meisterkursen und in der Zusammenarbeit mit Ralf Gothóni, Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll, Christoph Eschenbach, Peter Feuchtwanger, Jörg Demus, Elisabeth Leonskaja sowie Rostislav Dubinsky, Peter Elkus und Aribert Reimann. Er erhielt mehrere Preise und Stipendien, so beim Deutschen Musikwettbewerb.

Als Dozent ist Henning Lucius an der Musikhochschule Lübeck, der hmt Rostock und am Hamburger Konservatorium tätig.
Als Kursbegleiter trat er mehrfach in Erscheinung, im Fach Gesang bei Judith Beckmann, Doreen DeFeis, Helen Donath, Margreet Honig, Klesie Kelly, Edith Mathis, Christiane Oelze, Sibylla Rubens, Michaela Schuster, James Hooper, Siegfried Jerusalem, Thomas Quasthoff, Peter Schreier, sowie bei Andra Darzins (Viola) und Roman Nodel (Violine).

Inzwischen ist er ein gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker.
Henning Lucius konzertiert in Deutschland wie auch im Ausland, darunter in Japan, Argentinien und im Iran. Er musiziert in unterschiedlichen Formationen, seit 1995 im Klavierduo mit Matthias Veit, mit dem Flötisten Jürgen Franz, den Sopranistinnen Graciela de Gyldenfeldt, Frauke-Maria Thalacker, und dem Tenor Knut Schoch. 
Andere Partner sind Maxence Larrieu, Sabine Meyer, Christiane Oelze und das Diotima-Quartett (Frankreich). In Zusammenarbeit mit dem Sängerkomponisten Steffen Wolf erschien dessen "Ein deutscher Vaccai" bei Breitkopf & Härtel.
Zudem ist er neben Cord Garben Mitherausgeber des Grand Trio op. 12 von Carl Loewe (F.Noetzel-Verlag Erscheinungsjahr 2019).

Henning Lucius konzertierte mit Dirigenten wie Claus Bantzer, Thomas Hengelbrock, Günter jena, Mathias Husmann, Gerd Müller-Lorenz und Rida Murtada.
Über mehrere Jahre prägte er als musikalischer Leiter die Konzertreihe Appen Classics.

Rundfunkaufnamhen wie auch Fernseh- und CD-Produktionen dokumentieren seinen künstlerischen Werdegang.


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