Christiane Blumeier-Braun

Christiane Blumeier-Braun studierte von 1974 bis 1980 Gesang an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei KS Gudrun Fischer. Nach ihrem Abschluss erhielt sie ein Engagement am Volkstheater Rostock. Ihr Repertoire umfasst u.a. Mozart-Partien wie Blonde, Despina, Susanna, Pamina, Adele (Fledermaus), Gretel (Hänsel und Gretel), Musetta (La Bohème), Zdenka (Arabella), Micaela (Carmen), Frau Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor) sowie Partien aus modernen Opern von Detlev Glanert, Karl Ottomar Treibmann und Hans Werner Henze.

Sie nahm aktiv an mehreren Meisterkursen teil u.a. bei Prof Pavel Lissizian, KS Renate Holm und Neil Semer.

Gastverträge, Liederabende und Konzerte führten Christiane Blumeier-Braun nach Weimar, Dresden, Leipzig, Cottbus, Stralsund und Wien. Sie sang im Abschlusskonzert der Preisträger der „15. Singschul“ in der Staatsoper München. 

Im Konzertbereich sang Christiane Blumeier-Braun Sopranpartien aus dem Weihnachts-Oratorium und der Johannes-Passion von J.S. Bach, dem Weihnachts-Oratorium von Saint-Saëns, der "Carmina Burana" (C. Orff) und dem "Elias" (Mendelssohn), 

Auf dem Gebiet der Modernen Musik erwarb sie sich Konzerterfahrungen durch Uraufführungen u.a. von „Un arco in discesa“, einem Liederzyklus auf Gedichte von Hermann Hesse für Sopran und Streichquartett von Malte Hübner, oder der „Nachtkantate“-für Sopran, Kontrabass und Klavier, den Sieben Liedern auf Gedichte von Eva Strittmatter für Sopran und Klavier sowie von verschiedenen Liedinterpretationen noch heute lebender Komponisten.

Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ wird Christiane Blumeier-Braun seit Jahren als Jurorin eingeladen.

Seit Mitte der 1990er Jahre hat Christiane Blumeier-Braun an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock einen Lehrauftrag im Fach Gesang Lehramt.