Die Jury des Interpretationswettbewerbs Verfemte Musik
Kategorie Klavier und Klavierduo
Prof. Christoph Sischka
Prof. Christoph Sischka ist Professor für Klavier und Methodik des Klavierspiels an der Hochschule für Musik Freiburg, Leiter der „Freiburger Akademie zur Begabtenförderung“ und seit 2015 Prorektor. Seine Studierenden von der Vorklasse bis zum Konzertexamen gewannen zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben (u. a. Stockholm, Wien, St. Petersburg, Rom, Graz) sowie erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und Sonderpreise bei WESPE; viele Alumni sind heute selbst an Musikhochschulen tätig. Christoph Sischka ist Preisträger von fünf internationalen Duowettbewerben; seine Busoni-CD wurde 1993 von der Neuen Musikzeitung ausgezeichnet. Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Israel, Korea, Japan, Taiwan sowie in zahlreiche europäische Länder. Über zwölf CD- und DVD-Produktionen widmen sich Klaviermusik für 4–24 Hände; sein „Galop-Marche à 12“ für zwölf Pianisten wurde 2002 ins Guinness-Buch aufgenommen. Vorträge zum Disklavier hielt er europaweit; das ZDF heute journal berichtete 2020 und 2021 darüber.
Der aus Wien stammende Prof. Gottlieb Wallisch stand mit sieben Jahren zum ersten Mal auf der Konzertbühne und debütierte im Alter von zwölf Jahren im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Lehrer wie Heinz Medjimorec, Pascal Devoyon oder Oleg Maisenberg haben seinen musikalischen Weg mitbestimmt. Er konzertierte mit führenden Orchestern, u.a. den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Royal Liverpool Philharmonic, der Camerata Salzburg, dem hr-sinfonieorchester oder den Festival Strings Lucerne unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Sir Neville Marriner, Dennis Russell Davies, Kirill Petrenko, Christopher Hogwood, Bruno Weil, Louis Langrée und Lord Yehudi Menuhin. Wallischs Diskographie umfasst u.a. alle Beethoven-Klavierkonzerte auf Originalinstrumenten mit dem Orchester Wiener Akademie, außerdem Welt-Ersteinspielungen von Hans Gál, Erich Zeisl, Jaromír Weinberger und Wilhelm Grosz sowie die siebenteilige CD-Reihe „20th Century Foxtrots“. Von 2010 bis 2016 leitete Gottlieb Wallisch eine Klavierklasse an der Haute École de Musique de Genève. Seit 2016 hat er eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne. Anfang 2012 wurde er in die Liste der „Steinway Artists“ aufgenommen.
Prof. Lilit Grigoryan ist eine international gefragte Pianistin, bekannt für ihre außergewöhnliche Ausdruckskraft und klare musikalische Sprache (Maria João Pires). Die Presse lobt ihre Interpretationen als „über ihre Jahre hinausgereift“ (BBC Music Magazine) und als „Lichtblick im Feld austauschbarer Pianistik“ (MDR Kultur). Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie weltweit in Sälen wie der Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie de Paris, Concertgebouw Amsterdam, BOZAR Brüssel, Palau de la Música Catalana und Auditorio Nacional Madrid. Sie gastiert bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Verbier Festival und musiziert mit Künstler*innen wie Maria João Pires, Viviane Hagner und Claudio Bohórquez. Ihre Alben, u. a. Sonata Facile (2025) sowie Música callada und Variations sérieuses, wurden vielfach ausgezeichnet. Grigoryan studierte in Jerewan und Rostock, war Artist in Residence an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth und ist Yamaha Artist. Seit 2026 ist sie Professorin für Klavier an der hmt Rostock und gibt international Meisterkurse.
Prof. Volker Stenzl studierte in Stuttgart und London (Royal Academy of Music, wo er auch von 1990-2000 als guest professor tätig war, und privat bei Alfred Brendel). Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Aktivität liegt im Klavierduo-Spiel zusammen mit seinem Bruder Hans-Peter. Auf elf renommierte Wettbewerbspreise (u.a. ARD/München 1986, Dranoff/Miami 1989) folgte eine stringente Karriere mit Auftritten auf den wichtigsten Podien der Welt, sowohl als Solistenformation wie auch mit berühmten Dirigenten (u.a. Gustavo Dudamel, Helmuth Rilling), sowie vielbeachteten CD-Einspielungen. Als gefragter Professor unterrichtet Volker Stenzl an den Musikhochschulen in Trossingen und in Rostock, wo er 2012 zusammen mit seinem Bruder auf die weltweit erste Professur für Klavierduo berufen wurde. Zahlreiche internationale Preisträger spiegeln den Erfolg ihrer inspirierenden Pädagogik wider.
Kategorie: Blasinstrumente
Prof. Dr. Gerold Gruber war Jahrzehnte lang als Dozent für Musikwissenschaft an der mdw – Universität für Musik und darstellende Musik Wien tätig und hat sich in dieser Eigenschaft u.a. intensiv mit dem Leben und Werk von Arnold Schönberg auseinandergesetzt. 2002 veröffentlichte er die „Schönberg-Interpretationen“, ein grundlegendes Handbuch der Beschäftigung mit dem Komponisten und seinem Oeuvre, danach initiierte er die Gesamtausgabe der Schriften Schönbergs. Sein Interesse an der Zeit und am Umfeld brachte ihn 2006 zur Gründung des Vereins exil.arte, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, von den Nationalsozialist:innen vertriebene, verfemte und ermordete Komponist:innen und Musiker:innen wieder eine Stimme zu geben und der Öffentlichkeit zu präsentieren. 2016 wurde der Verein als Forschungszentrum in die mdw aufgenommen, die Verlage Boosey & Hawkes und Schirmer/Wise Music New York publizieren in Kooperation mit Exilarte diese vergessene und verschollene Musik. Seit 2021 erscheinen Kataloge zu den jährlich wechselnden Ausstellungen des Exilarte Zentrum sowie weitere Biographien zu den bereits über 40 Nachlässen.
Dr. Ulrike Anton ist seit Frühjahr 2023 Direktorin des Arnold Schönberg Center und initiierte in dieser Funktion Aktivitäten zum Jubiläumsjahr Schönberg150 in Österreich und international. Als Flötistin und Musikwissenschaftlerin erhielt sie ihre Ausbildung in Österreich, Frankreich und England und zählt zu den führenden Interpret:innen der Exil-Musik. Ihre CD-Aufnahmen erschienen bei Preiser Records, Gramola und Centaur Records; ihre Einspielung des Doppelkonzerts von Erwin Schulhoff mit dem English Chamber Orchestra fand international große Beachtung. Ulrike Anton konzertiert regelmäßig in Europa, den USA, Kanada und Asien, u. a. im Wiener Musikverein, im Konzerthaus Berlin und in der Carnegie Hall. Als Solistin musizierte sie mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und internationalen Orchestern. Komponist:innen wie Gabriele Proy und Michael Graubart widmeten ihr Werke. Als Musikwissenschaftlerin spricht sie auf internationalen Konferenzen und war Dozentin u. a. bei Wake Forest University; bis 2023 war sie stellvertretende Leiterin des Exilarte Zentrum.
Die Flötistin Eleonore Pameijer studierte am Conservatorium van Amsterdam bei Koos Verheul (Diplom mit Auszeichnung) sowie am Bennington College bei Sue Ann Kahn und besuchte Meisterklassen u. a. bei Julius Baker, Samuel Baron und Marcel Moyse; später studierte sie bei Severino Gazzelloni an der Accademia Musicale Chigiana. Sie debütierte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, gewann den Frank Martin Competition und war von 1985–2000 erste Flötistin des ASKO/Schönberg Ensemble. Als Solistin konzertierte sie international und arbeitete mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio und György Ligeti. 1996 gründete sie die Leo Smit Foundation zur Wiederentdeckung von Musik verfolgter Komponisten. 2021 initiierte sie das Forbidden Music Regained Festival und erhielt u. a. die Frans Banning Cocq Medal sowie eine Auszeichnung der Royal Association for Dutch Music History.
Volker Ahmels absolvierte sein Studium an der Musikhochschule Lübeck bei Hartmut Leistritz, wobei sein besonderes Interesse der Musik des 20. Jahrhunderts galt. Musikalisch besonders geprägt wurde er von dem Pianisten Professor Bernhard Wambach. Als Solist, Kammermusiker und im Klavierduo Haufe-Ahmels konzertierte er regelmäßig in Deutschland, Europa und in den USA. 1991 wurde Volker Ahmels zum Direktor des Konservatoriums Schwerin berufen. Die Erinnerung an von den Nationalsozialisten verfolgte Künstlerinnen und Künstler bildet einen Schwerpunkt seiner pianistischen und pädagogischen Arbeit. So konzipiert und leitet er seit 2001 das Festival „Verfemte Musik“ in Schwerin. Ahmels ist zudem seit 2008 Leiter des Zentrums für Verfemte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Beim erstmals 2026 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock ausgetragenen Wettbewerb „Verfemte Musik“ ist Volker Ahmels künstlerischer Leiter und organisatorisch verantwortlich. Im Dezember 2018 wurde er für seine Verdienste auf dem Gebiet der Verfemten Musik und seinen Einsatz für die Freiheit und Vielfalt der Kunst mit dem Bundesverdienstorden durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgezeichnet.
Kategorie: Streichinstrumente und Duos ohne Klavier
Prof. Christian Höppner ist Präsident des Deutschen Kulturrates und des Deutschen Tonkünstlerverbandes. Seit 1986 unterrichtet er Violoncello an der Universität der Künste Berlin. Als Dirigent und Cellist konzertierte er u. a. mit dem Berliner Mozartorchester sowie als Principal Guest Conductor der Camerata Musica Antiqua. Kulturpolitisch engagiert er sich u. a. bei der Deutsche Welle, der Carl Bechstein Stiftung, der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen und der Deutsche UNESCO-Kommission. Er war u. a. Vizepräsident des European Music Council und Generalsekretär des Deutscher Musikrat. Ausgezeichnet wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande (2001), dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2016) sowie der Goldene Stimmgabel (2023) und der Goldenen Ehrennadel des Landesmusikrates Brandenburg (2024).
Prof. Maria Egelhof ist seit jungen Jahren Professorin an der Musikhochschule Lübeck. Sie studierte bei Ulrike Dierick in Saarbrücken sowie an der Guildhall School of Music and Drama in der Konzertklasse von Yfrah Neaman und schloss mit dem Solistendiplom (Premier Prix) und dem Konzertexamen ab. Ausgezeichnet mit internationalen Preisen und Stipendien, u. a. der Studienstiftung des deutschen Volkes, konzertierte sie früh als Solistin mit Orchestern wie dem Philippine Philharmonic Orchestra sowie als Kammermusikerin weltweit. Meisterkurse und Festivalauftritte führten sie durch Europa, Asien und die Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Ihre künstlerische Tätigkeit dokumentieren zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen. Studierende ihrer Violinklasse spielen heute in renommierten Orchestern und Ensembles wie dem Arditti Quartet. Als Herausgeberin beim Schott Music machte sie sich u. a. mit einer vielbeachteten Neuausgabe der Violinetüden von Rodolphe Kreutzer einen Namen.
Die Bratschistin Prof. Simone von Rahden studierte bei Prof. Wolfram Christ an der Musikhochschule Freiburg und bei Prof. Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, wo sie 2011 das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte und seit 2014 Lehrbeauftragte für Bratsche war, bevor sie im Oktober 2023 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock die Professur für Streicherkammermusik übernahm. Seit 2009 ist sie Mitglied im Chamber Orchestra of Europe und daneben im Spira mirabilis Projekt aktiv, außerdem war sie 2016-2021 Solobratschistin im Orchestra of the Age of Enlightenment; als Kammermusikerin erscheint sie regelmäßig in ganz Europa, in den letzten Jahren auch verstärkt mit Ensembles auf historischen Instrumenten wie dem Quartetto Bernardini und ihrem Streichquintett „Spunicunifait“.
Bogdan Dumitrașcu, geboren in Rumänien, studierte an der Rostocker Musikhochschule in der Violinklasse von Prof. Petru Munteanu. 2003 schloss er das Studium mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Seine Studien ergänzte er durch internationale Meisterkurse bei Igor Ozim, Ștefan Gheorghiu, Lewis Kaplan, Sherban Lupu und Eduard Grach. Zwischen 2009 und 2017 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. Neben seiner Orchestertätigkeit ist Bogdan Dumitrașcu ein gefragter Kammermusiker und konzertiert regelmäßig in verschiedenen Kammermusik-Formationen. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Violinwettbewerbe u.a. „Citta di Stresa“ (Italien 1987), „Eugen Coca“ (Moldavien 1995), „Kloster Schöntal“ (Deutschland 1997). Bogdan Dumitrașcu ist seit 2002 fest engagiert für die 1. Violine im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, seit 2013 als Vorspieler.
Sofja Gülbadamova wird für die „poetische Schönheit“ ihres Spiels sowie ihre „frappierende Musikalität, Klangfantasie und Gestaltungspalette“ gefeiert und zählt zu den herausragenden Pianistinnen ihrer Generation. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe in den USA, Frankreich, Spanien, Russland, Deutschland und Belgien. Besonders widmet sie sich dem Werk von Ernst von Dohnányi. Ihre Einspielungen – u. a. mit der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz – erschienen bei Capriccio und erhielten internationale Auszeichnungen, darunter Editor’s Choice der Zeitschrift Gramophone sowie eine Nominierung für den International Classical Music Awards. Weitere Aufnahmen erschienen u. a. bei Hänssler Classic und Danacord. Als Solistin konzertierte sie mit Dirigenten wie Michel Tabachnik und Kirill Karabits in Sälen wie der Elbphilharmonie und der Berliner Philharmonie. Seit 2017 ist sie künstlerische Leiterin des Internationales Brahmsfest Mürzzuschlag und seit 2025 Bösendorfer Artist.
Kategorie Gesang/Lied
Prof. Karola Theill hat sich als eine der wenigen Frauen im Fach Liedgestaltung als Pianistin und Dozentin einen Namen gemacht. Sie konzertiert international, u. a. im Musikverein Wien, an der Opéra de Bastille Paris, in Israel, den USA und China. Sie war Liedpianistin von Dietrich Fischer-Dieskau, Benjamin Bruns, Okka von der Damerau, Angela Denoke, Matthias Goerne u. a. Die gebürtige Kölnerin wurde an den Hochschulen Hamburg und Berlin ausgebildet, besuchte Kurse bei Aribert Reimann und war lange im Unterricht Fischer-Dieskaus. Ein Stipendium führte sie an die Indiana University, USA; prägend war die Zusammenarbeit mit Shoshana Cohen in Jerusalem. Über 20 Jahre lehrte sie als Honorarprofessorin in Berlin und leitet eine Liedklasse in Rostock. Sie gibt Meisterkurse weltweit und ist gefragtes Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren ihre Arbeit.
Simon Wallfisch ist ein britischer Bariton, geboren in London in einer Musikerfamilie. Er studierte am Royal College of Music London, der Hanns Eisler Hochschule für Musik Berlin und der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig. Als Opernsänger gastierte er an der Royal Opera House Covent Garden, der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Nürnberg, dem Opernhaus Zürich sowie beim Aldeburgh Festival. Als Konzertsolist arbeitete er mit dem English Chamber Orchestra, dem Zürcher Kammerorchester, den BBC Singers, dem BBC Symphony Orchestra, der Filharmonia Poznańska, der Filharmonia Wrocław sowie der Academy of St Martin in the Fields zusammen. Er trat in bedeutenden Konzertsälen auf, darunter die Royal Festival Hall London, das Konzerthaus Berlin, die Berliner Philharmonie und die Wigmore Hall. Zahlreiche Rundfunkproduktionen für BBC Radio, NDR, RBB sowie mehrere CD-Einspielungen bei Labels wie Lyrita, Nimbus, Delphian und Resonus Classics.
Die in Kroatien geborene Sängerin Josipa Bainac begann ihre Karriere mit mehreren nationalen Gesangswettbewerben. Nach dem Abschluss an der Musikakademie Zagreb, ausgezeichnet mit dem Mirjana-Bohanec-Gesangspreis (2014), absolvierte sie 2017 ihr Masterstudium Lied und Oratorium an der mdw Wien und 2026 das Doktorat (PhD) in Stimmforschung. Sie erhielt zahlreiche Preise, u. a. den Isolde-Langowski-Preis (2015), Marienkirchen-Oratorium-Preis Husum (2016), ADA SARI Kulturpreis (2017) und die Gottlob-Frick-Medaille (2019). Sie arbeitet mit Komponist:innen wie Johanna Doderer und Michael Berkeley und konzertiert international mit Orchestern und im Lied-Duo mit David Hausknecht. Ihr Repertoire umfasst Kunstlied, Oratorium, Messe sowie Opern- und Operettenpartien. Bainac realisiert Projekte mit dem österreichischen Außenministerium, gastierte weltweit, ist in Rundfunk und Dokumentarfilmen präsent und wirkt als Stimmbildungspädagogin sowie Managerin am Exilarte Zentrum der mdw.
Hagar Sharvit, in Tel Aviv geboren, ist eine israelische Mezzosopranistin mit besonderem Schwerpunkt auf dem Liedgesang. Nach ihrem Studium an der Buchmann-Mehta School of Music setzte sie ihre künstlerische Laufbahn in Europa fort. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis sowie der Publikumspreis beim internationalen Liedwettbewerb „Das Lied“. Als gefragte Liedinterpretin gastiert sie regelmäßig in renommierten Konzertsälen und Festivals wie dem Pierre Boulez Saal und dem Konzerthaus Berlin, der Elbphilharmonie, dem Lucerne Festival, dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer sowie dem Ravinia Festival. Sie arbeitet mit bedeutenden Liedpianist*innen wie Graham Johnson, Helmut Deutsch, Eric Schneider und Ammiel Bushakevitz zusammen und widmet sich einem breiten Repertoire vom deutschen und französischen Kunstlied bis hin zu englischen, spanischen, italienischen und israelischen Liedern. Neben ihrer intensiven Konzerttätigkeit ist Hagar Sharvit auch auf der Opernbühne aktiv und gastierte u. a. an Häusern wie der Deutschen Oper am Rhein und dem Teatro Carlo Felice in Genua.
Zurück zum WETTBEWERB VERFEMTE MUSIK








