Simone von Rahden

Die gebürtige Karlsruherin Simone von Rahden erfreut sich an einer abwechslungsreichen Karriere als Kammermusikerin, Solistin, Orchestermusikerin und Lehrende.

Ihr Violastudium absolvierte sie an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Wolfram Christ und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Tabea Zimmermann, wo sie 2011 das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Weitere Preise und Stipendien erhielt sie bei nationalen und internationalen Jugendwettbewerben, von der Kulturstiftung Baden-Württemberg, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Jütting-Stiftung Stendal und durch Claudio Abbado, der den ihm verliehenen Preis der Düsseldorfer Kythera Stiftung an junge Nachwuchsmusiker weitergab.

Erste Engagements führten sie noch während ihres Studiums zum Berliner Philharmonischen Orchester, zum Lucerne Festival Orchestra, dem Orchestra Mozart Bologna und zum Mahler Chamber Orchestra. Seit 2009 ist sie Mitglied im Chamber Orchestra of Europe, daneben seit 2007 im Spira mirabilis Projekt tätig, außerdem war sie 2016-2021 Solobratschistin im Orchestra of the Age of Enlightenment. Solistisch trat Simone von Rahden mit der Philharmonie Baden-Baden, der Philharmonie Südwestfalen, dem English Haydn Orchestra, der Hamburger Camerata, dem Swedish Chamber Orchestra und dem WDR Sinfonieorchester Köln auf; als Kammermusikerin erscheint sie regelmäßig in ganz Europa, in den letzten Jahren auch verstärkt mit Ensembles auf historischen Instrumenten wie dem Quartetto Bernardini, dem Ensemble Promena und ihrem Streichquintett „Spunicunifait“.

Seit 2014 ist Simone von Rahden Lehrbeauftragte für Bratsche an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und unterrichtet zusätzlich seit Oktober 2020 Bratsche, Orchesterstudien, Literaturkunde und Kammermusik an der hmt Rostock.


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