Komposition mit Abschluss Bachelor of Music

An wen richtet sich der Studiengang?

Der Studiengang richtet sich an junge Menschen im In- und Ausland mit entsprechender musikalischer Vorbildung.

Studienprofil

Im Mittelpunkt des Studiums stehen das Künstlerische Kernmodul und das dazugehörige Vertiefungsmodul (1.-8. Semester). Hierbei wird das Hauptfach Komposition eng verbunden mit den Fächern Analyse und Instrumentation, in der zweiten Studienhälfte treten auch Elektronische Musik und Computernotation hinzu. In den Modulen Theorie und Geschichte (1.-4. Semester) und Obligatorisches Vertiefungsmodul Theorie, Geschichte und Musikwissenschaft (5.+6.Semester) erwerben die Studierenden vertiefte Kenntnisse in den „klassischen“ Bereichen Tonsatz und Gehörbildung, Tonsatztechniken des 20. und 21. Jahrhunderts, Höranalyse, Instrumentenkunde/Partiturkunde/Akustik, Notationskunde, Musikgeschichte, Musikwissenschaft und Musikphilosophie/Musikästhetik. Die Vorlesung zur Geschichte der Neuen Musik komplettiert das Modul. Mit den genannten Studienbereichen bildet dieses Modul die wichtigste Säule für theoretisch-wissenschaftliches und methodologisches Basiswissen und so das wesentliche Ergänzungsfeld des Kernmoduls.

In den Modulen Musikalische Praxis (1.-4. Semester) und Obligatorisches Vertiefungsmodul Musikalische Praxis (5.-6. Semester) erwerben die Studierenden vertiefte Fähigkeiten im instrumentalen oder vokalen Hauptfach. Im instrumentalen Nebenfach und im Unterricht im Fach Schlagzeug stehen vor allem das grundsätzliche Erlernen der Handhabung, der Spielweisen und Besonderheiten von Instrumenten, im Gesangsunterricht die Einführung in den Gebrauch und die Möglichkeiten der menschlichen Stimme im Mittelpunkt. Als Ergänzung treten Chorsingen, Generalbassspiel, Vom-Blatt-Spiel und Partiturspiel hinzu. Aufbauend daran werden anschließend im 2. Studienabschnitt Orchesterleitung/Chorleitung/ Ensembleleitung sowie Improvisation hinzugefügt.Vertiefend hierzu kann im 5. und 6. Semester das Wahlmodul treten, das aber auch als Erfahrungs- und Wissensverbreiterung mit gesonderten Qualifikationszielen genutzt werden kann (z. B. durch Wahl des Moduls Elementare Musikpädagogik).

Das Professionalisierungsmodul (7.-8. Semester) weist im Bachelor Komposition eine umfassende Vorbereitung auf die einschlägigen Berufsanforderungen auf. Die Studierenden erlernen die Grundlagen von Karriereplanung und Projektmanagement, beschäftigen sich mit dem Urheberrecht und den Grundlagen des GEMA-Wesens; sie erstellen außerdem professionelle Aufführungsmaterialien (Orchesterkomposition I und II). Ergänzt wird das Angebot des Moduls durch den Erwerb von Grundlagenkenntnissen in der Pop- und Filmmusikkomposition.

Das Praktikumsangebot (7. Semester) kann wahlweise eine pädagogische Richtung aufweisen (Musikschule oder allgemeinbildende Schule), wobei es um die Diskussion des eigenen Werks mit Schülerinnen und Schülern oder Musikschülerinnen und Musikschülern geht, oder es kann in Richtung einer publizistischen Tendenz gehen (Musikkritik). Hier wird eine Kooperation mit den beiden lokalen Zeitungen angestrebt.

Wahlmodule laut Aushang

Regelstudienzeit

8 Semester, 240 Leistungspunkte (ECTS)

Studienabschluss

Bachelor of Music

Berufsperspektive

Aus dem Studiengang sollen allseits gebildete Musikerpersönlichkeiten entlassen werden, die über künstlerische, pädagogische und wissenschaftliche Kompetenzen insbesondere in ihrem Kernfach Komposition verfügen, die ihnen eine Komponistenlaufbahn ebenso ermöglichen wie eine Lehrtätigkeit.

Anforderung in der Eignungsprüfung Bachelor Komposition

Studienbewerbende für den Bachelorstudiengang Komposition müssen

1.     zusammen mit der Anmeldung zur Eignungsprüfung eigene Kompo­sitionen möglichst mit unterschiedlichen Besetzungen vorlegen 
(Die Prüfungskommission kann auf Grundlage der eingereichten Kompositionen über die Nichteignung entscheiden),

2.      eine dreistündige Tonsatz-Klausur mit folgenden Inhalten schreiben:

         a)      zweistimmiger Kontrapunkt in einem einheitlichen Stil,

         b)      vierstimmiger Liedsatz in einem einheitlichen Stil,

         c)       Analyse zu gegebenen Literaturausschnitten, darunter ein Ausschnitt aus der Neuen Musik nach 1950,

3.     eine mündlich-praktische Tonsatz-Prüfung mit folgenden Inhalten 
absolvieren:

         d)      unvorbereitete Analyse mehrerer gegebener Literaturausschnitte,

         e)      Kadenzspiel prima vista nach Funktionsvorlage,

         f)        Spiel einer gegebenen Modulationsaufgabe mit vorheriger verbaler Erläuterung des
Modulationsweges,

         g)      Spiel eines gegebenen bezifferten Basses,

4.     eine 90-minütige Gehörbildungs-Klausur mit folgenden Inhalten schreiben:

         h)      einstimmiges, rhythmisch komplexes Diktat mit zuvor langsam diktierter Tonreihe,

          i)       einstimmiges, melodisches Diktat,

          j)       dreistimmiges polyphones Diktat,

          k)      vierstimmiges homophones Diktat,

5.     in einer 30-minütigen mündlich-praktischen Gehörbildungs-Prüfung

          l)       Intervalle und Akkorde erkennen und singen,

         m)      vom Blatt singen,

          n)      Rhythmus klopfen,

          o)      Kadenzverlauf hören,

6.     im gewählten instrumentalen oder vokalen Hauptfach in einer 10-minütigen praktischen Prüfung Kenntnisse und Fähigkeiten der gehobenen Mittelstufe

          p)      durch Vortrag zweier Werke unterschiedlicher Stilepochen mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad,

          q)      durch Vom-Blatt-Spiel eines Werkes/Werkausschnitts leichten Schwierigkeitsgrades nachweisen,

7.     in einer 20-minütigen mündlichen Prüfung zu eigenen Kompositionen Stellung nehmen und Kompositionsvorgänge und Prozesse anhand vorgelegter Partituren aus unterschiedlichen Epochen erläutern.

Die Prüfungsabschnitte e) bis g) werden am Klavier geprüft.

Studienbewerbende werden nur zu der Eignungsprüfung nach Ziffer 2 bis 4 geladen, wenn nicht bereits auf Grundlage der nach Ziffer 1 eingereichten Kompositionen die Nichteignung festgestellt wurde.

Sprachkenntnisse und Zulassungsgebühr

Sprachkenntnisse

Ausländische Studienbewerbende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen die für ihren Studiengang ausreichenden Deutschkenntnisse nachweisen.

Für den Bachelor Komposition ist die Niveaustufe B2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen zu belegen.

Die Sprachkompetenz der Bewerbenden wird im Rahmen der Eignungsprüfung festgestellt.

Weitere Informationen sind in der Eignungsprüfungsordnung sowie in der Immatrikulationsordnung der Hochschule für Musik und Theater Rostock nachzulesen.

Gebühr

Für die Bearbeitung des Antrags auf Zulassung wird eine Gebühr von 50,00 Euro erhoben, die mit Einreichung der Bewerbungsunterlagen an die hmt zu überweisen ist.

Bewerbung

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Bewerbung

Anmeldefrist für die Eignungsprüfung

Bis zum 1. Mai für den Studienbeginn im Wintersemester.
Bis zum 1. Dezember für den Studienbeginn im Sommersemester.

Eignungsprüfungstermine

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Studiengangsleitung

Prof. Peter Manfred Wolf
Peter-Manfred.Wolfhmt-rostockde

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Noch Fragen?

Wir beraten Sie gerne persönlich!

Frau Hanka Paschedag
Studienbüro Musik
fon +49 381 5108 222
fax +49 381 5108 201
hanka.paschedaghmt-rostockde