Prof. Dr. Bernd Fröde

Kontakt

Sprechzeiten:
Do 17:15 - 18:15 Uhr, Raum SZ 08
Anmeldung: bernd.froedehmt-rostockde, oder fon +49 170 1535052

Bernd Fröde studierte Musik und Germanistik auf Lehramt an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Er war Lehrer an einer Polytechnischen Oberschule in Greifswald und anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

1997 wechselte Bernd Fröde als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der hmt Rostock. Hier ist er vor allem tätig in der musikdidaktischen Ausbildung von Studierenden im Lehramt an Gymnasien. Seit dem 1. Oktober 2013 hat Bernd Fröde die Lehrstuhlvertretung Musikpädagogik/Sonderpädagogik inne. Daneben ist er ERASMUS-Koordinator der hmt. Im Oktober 2014 wurde ihm von der hmt Rostock eine Honorarprofessur verliehen.

Gastvorträge und Workshops führten ihn an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Technische Universität Dresden sowie die Hochschule für Musik und Theater Hannover; daneben an die Sibelius-Akademie Helsinki (Finnland), die Hope University Liverpool (Großbritannien), die Universität Umeå (Schweden), das College College of Nyiregyháza (Ungarn) und an das Lemmens-Institut Leuven (Belgien).

Seine Forschungsarbeit ist in der historischen Musikpädagogik angesiedelt. Insbesondere die Geschichte der Schulmusik in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) ist hier für ihn von besonderem Interesse. So wurde er mit der Dissertation „Schulmusik in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR bis Anfang der 1960er Jahre. Zwischen fachorientierter Tradition und ideologischer Okkupation“ an der hmt Rostock promoviert.

Publikationen

  • Das Alte ist vergangen… - Einiges zur Aufarbeitung der Schulmusikerziehung der DDR, in: Musik & Bildung 5/1996, S. 60-63
  • Wandel des Musikunterrichts in den neuen Bundesländern. Ergebnisse einer Umfrage unter Musiklehrern in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, in: Zimmerschied, Dieter (Hg.): Werte-Wandel - Musikunterricht in neuer Orientierung, Mainz 1997, S. 200-211 (gemeinsam mit Anke Krüger)
  • Zwischen Tradition und Innovation - Zur Situation des Musikunterrichts in den neuen Bundesländern, in: Helms, S. u. a. (Hg.): Handbuch des Musikunterrichts. Sekundarstufe I, Kassel 1997 (22005), S. 91-104
  • Aufarbeitung der Schulmusikerziehung der DDR – eine Bilanz nach zehn Jahren. Wege und Perspektiven, in: Knolle, N. (Hg.): Kultureller Wandel und Musikpädagogik, Essen 2000, S. 213-234
  • 10 Jahre danach – Sichten auf die schulische Musikpädagogik in der DDR. Probleme – Impulse - Initiativen, Essen 2002 (gemeinsam mit Birgit Jank)
  • Über sieben Brücken musst du gehen... – Beiträge vom 3. Wissenschaftlichen Kolloquium zur DDR-Schulmusikerziehung in Halle 2002, Bad Kösen 2002 (gemeinsam mit Birgti Jank und Eckhart Lange)
  • Art. Geschichte der Musikpädagogik III (Sowjetische Besatzungszone [SBZ]/ DDR), in: Helms, S./ Schneider, R./ Weber, R. (Hg.): Lexikon der Musikpädagogik, Kassel 2005, S. 88-92
  • Gleiches Bestreben in getrennten Ländern. Musikpädagogik in beiden deutschen Staaten nach 1945 - Zeitzeugen berichten, Hannover 2007 (gemeinsam mit Walter Heise und Rudolf Weber)
  • Schulmusik in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR bis Anfang der 1960er Jahre – Zwischen fachorientierter Tradition und ideologischer Okkupation, Hannover 2010 (zugleich Dissertation, hmt Rostock)
  • Von Kutten, Kanten und Konfrontationen. Rock-/Popklassiker aus OST und WEST im Fokus, in: Maas, Georg/Terhag, Jürgen (Hrsg.): Musikunterricht heute 8. Zwischen Rockklassikern und Eintagsfliegen – 50 Jahre Populäre Musik in der Schule, Oldershausen 2010, S. 92-101 (gemeinsam mit Gaul, Magnus)
  • „…vor neuralgischen Schmerzen nicht schlafen“ – Zur pädagogischen Relevanz einer vergessenen Hymne, in: Krämer, Oliver/Schröder, Martin (Hrsg.): „Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen“ – Grenzüberschreitung als Paradigma in Kunst und Wissenschaft, Essen 2013, S. 49-64