Wissenschaft & Forschung

Forschung ist an der Hochschule für Musik und Theater Rostock eine zentrale Aufgabe.

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Theaterpädagogik liegen in den Bereichen Historische Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Musiktheorie und Theaterpädagogik. Regelmäßig und vielfältig sind die Forschenden der hmt als Sachverständige für nationale und internationale Forschungsorganisationen sowie als Gastreferierende und -dozierende an auswärtigen Hochschulen und auf Kongressen gefragt.

Die hmt Rostock hat das Promotions- und das Habilitationsrecht in den Fächern Musikpädagogik und Musikwissenschaft.

Kürzlich veröffentlicht

Am 31. März 2022 ist der Wissens-Podcast Wie wird Musik politisch instrumentalisiert? auf BR Klassik in der Sendung Kosmos Musik erschienen: Suzanna Randall im Gespräch mit Yvonne Wasserloos.

Seit dem 11. März 2022 ist der Artikel Musikvereine von Friederike Wißmann und Gabriele Groll bei MGG Online abrufbar.

Interview mit der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv

Friederike Wißmann: Liebe Frau Lyniv, […] Sie wurden in Brody, einer Stadt in der Ukraine, geboren. In diesen Tagen fällt es uns schwer, über andere Themen als die Situation in der Ukraine zu sprechen. Ist die Musik für Sie ein Platz, der jenseits des Politischen verortet ist?

Oksana Lyniv: Gerne. Warum soll Musik etwas jenseits des Politischen sein? Die Musik ist Teil von uns, in allen Bereichen unseres Lebens.

W: Die Rolle der Musik wurde gerade zu Krisenzeiten besonders konnotiert. Sie wurde für Interessen eingesetzt, auf der anderen Seite wurde behauptet, dass die Musik erhaben sei, und dass sie mit dem Politischen deshalb nichts zu tun hätte. Sie sehen es anders?

L: Ich denke an den Ursprung und die Entstehung der klassischen Musik. Gerade die Oper hat direkt mit der Gesellschaft zu tun. Das antike Theater und das Drama sind mit dem Ziel entstanden, die Gesellschaft zu entwickeln. Es ging darum, über die ausgesuchten Themen die Gesellschaft zu erziehen. Das ging durch Empathie, und vor allem durch tiefe philosophische Themen, die in Kunstwerken behandelt werden. In der Kunst geht es um den Sinn des Lebens, und den Sinn von Leben und Tod. Sie hilft, uns damit auseinanderzusetzen. Die Kunst war also nie etwas dem Leben Entrissenes.

Das Interview ist für die Zeitschrift "wagnerspectrum" (Juli 2022) entstanden und wurde von Professorin Dr. Friederike Wißmann geführt.

Zum vollständingen Interview


Editionsvorhaben "Korngold Werkausgabe"

Das aktuell bemerkenswerteste Projekt ist das musikwissenschaftliche Editionsvorhaben "Korngold Werkausgabe". Gemeinsam mit der Humboldt-Universität Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt am Main erforscht die Hochschule für Musik und Theater Rostock (hmt Rostock) seit Anfang 2021 das musikalische Schaffen des Komponisten Erich Wolfgang Korngold, mit dem Ziel, eine Werkausgabe zu edieren. Dieses interakademische Vorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ist auf 25 Jahre angelegt (2021–2045). Die Antragsteller und Projektverantwortlichen sind Prof. Dr. Friederike Wißmann (hmt Rostock) und Prof. Dr. Arne Stollberg (Humboldt Universität Berlin). Weitere wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Rostock sind Gabriele Groll und PD Dr. Ulrich Krämer.

Erfahren Sie mehr im Podcast der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.


Veranstaltungen

Sound & Science: »Visual Music«

Musik verzaubert und weckt in uns Bilder. Lebendig und sparten-übergreifend präsentieren die Musikwissenschaftlerin Friederike Wißmann und der Mathematiker und Musiker Stefan E. Schmidt im Deutschen Hygiene-Museum Musik für die Augen. Visual Music hat nicht nur eine ästhetische Seite, sondern kann aktiv zum Verstehen von Musik beitragen. Welche Visionen entstehen, wenn Musik gehört wird, und welche Musik entsteht, wenn Abbildungen gesehen werden? Mit Bildern und einem Silhouetten-Spiel wird die Künstlerin Franziska Leonhardi Musik sogar für Gehörlose interessant machen! Gabriele Groll erklärt, wie die Visualisierung von Musik durch filmisch animierte Farben und Grafiken ein eigenes Kunstgenre geworden ist, das mit dem abstrakten Film der 1920er-Jahre seinen Anfang nimmt und in Form von digitaler Visual Music bis in die Gegenwart reicht. Ein magischer Abend aus Kunst und Wissenschaft!

Zur Veranstaltungsseite

Termin: Mo, 23. Mai 2022, 20 und 21 Uhr
Ort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Beteiligte:
Prof. Dr. Friederike Wißmann (Musikwissenschaft, hmt Rostock)
Prof. Dr. Stefan E. Schmidt (Angewandte Algebra, TU Dresden)
Gabriele Groll (Musikwissenschaft, hmt Rostock)
Franziska Leonhardi (Bildende Künstlerin und Kirchenmusikerin)
Stefan E. Schmidt & Company

Perspektiven aus der Wissenschaft auf 30 Jahre Lichtenhagen 1992

Das Pogrom in Lichtenhagen 1992 fand als historischer Moment einen vielschichtigen, auch über Deutschland hinausreichenden Nachhall. Es stellt gemeinsam mit weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten der frühen 90er Jahre eine Zäsur dar. Den 30. Jahrestag des Pogroms nimmt die Universität Rostock zum Anlass für eine interdisziplinäre Vortragsreihe. Im Sommersemester 2022 werden aktuelle Forschungsperspektiven auf Rostock Lichtenhagen 1992 präsentiert und dabei regionale mit überregionalen Perspektiven zusammengebracht. Die insgesamt acht Vorträge beleuchten bisherige Leerstellen der Aufarbeitung der Ereignisse. Dabei verbindet die Ringvorlesung unterschiedliche Disziplinen und Perspektiven.

Informationen zu den Vorträgen der Ringvorlesung finden Sie im Flyer zur Veranstaltung und auf der Internetseite der Universität Rostock.

Zeitraum: 5.4.2022–12.7.2022
Termin: dienstags, 17.15–18.45 Uhr
Veranstaltungsort: Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät Ulmenstr. 69,
Haus 1, Hörsaal 323;
Präsenzauditorium & digitaler Live-Stream/Zoom bei Vorab-Anmeldung unter vielfaltuni-rostockde

31. Mai 2022
Vortrag von Prof. Dr. Yvonne Wasserloos (hmt Rostock) und Dr. Katharina Alexi (mdw Wien):
„Lichtenhagen 1992" im klingenden Gedächtnis – Musikalische Medialisierungen in der internationalen Pop- und Jugendkultur

Abstract

Laboratorium Demokratie – Perspektiven aus Mecklenburg-Vorpommern

Eine Veranstaltungsreihe des Netzwerks Bildung und Demokratie MV

Hochschulen und Schulen sind als Orte demokratischer Bildung in besonderem Maße gefordert, den gesellschaftlichen Wandel kritisch in den Blick zu nehmen. Insbesondere stehen erziehungs- und sozialwissenschaftliche, medien-, kultur- und musikwissenschaftliche Fächerkulturen in der Verantwortung, jenseits von Zeitdiagnosen auch pädagogische Antworten zu formulieren, um den Erziehungs- und Bildungsauftrag öffentlicher Institutionen zu erhalten, gar zu professionalisieren und Fachkräfte künftiger Generationen auf die professionellen Herausforderungen angesichts von spannungsvollen und konflikthaften Dynamiken unserer demokratischen Gesellschaftsform vorzubereiten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des ZLB der Universität Rostock, im Flyer zur Veranstaltungsreihe und in der detaillierten Programmübersicht.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an alle Interessierten und Akteur*innen der Demokratiebildung. Die kostenlose Teilnahme per Zoom-Videokonferenz oder in Präsenz erfolgt nach Anmeldung per E-Mail unter: laboratorium.demokratieuni-rostockde.

Zeitraum: 3.5.2022–10.1.2023
Termin: jeweils Dienstag, 17.15 - 18.45 Uhr
Veranstaltungsorte: Präsenzauditorium an den Hochschulen & digitaler Live-Stream/Zoom

Konzeption:
Dr. Gudrun Heinrich & Joachim Bicheler, M.A. (Universtiät Rostock)
Prof. Dr. Yvonne Wasserloos (hmt Rostock)
Prof. Dr. Júlia Wéber (Hochschule Neubrandenburg)
Jan Rooschüz (Universität Greifswald)

14. Juni 2022
Vortrag von Prof. Dr. Yvonne Wasserloos und Josephina Strößner (hmt Rostock):
Musik – ein Ort der Demokratie?

Abstract


Aktuelle Publikationen

Wißmann/Groll:
Art. "Musikvereine"
in: MGG Online

Hüttmann/Krämer/Ziegenmeyer (Hg.): Diskussion Musikpädagogik
Heft 1 / 2022
Thema: Konstruktion von Fachlichkeit

Wißmann u.a. (Hg.):
wagnerspectrum
Heft 2 / 2021
Thema: Wagner als Briefschreiber

Dreyer/Pfründer (Hg.):
Zeitschrift Schultheater
Heft 4 / 2021
Thema: Sound

Pinkert/Driemel/Kup/Schüler (Hg.): Positionen und Perspektiven der Theaterpädagogik. Uckerland 2021.

Mecking/Schwartz/Wasserloos (Hg.): Rechtsextremismus – Musik und Medien. Göttingen 2021.
Zum Art. Soundtracks
von Y. Wasserloos

Wasserloos (Hg.):
Die Tonkunst
Heft 2 / 2021
Thema: Musik und Rechtsextremismus

Driemel/Kup (Hg.):
Zeitschrift Schultheater
Heft 1 / 2021
Thema: Feedback

Publikationen (Auswahl)
  • Dreyer, Matthias: Zeitgenosse Aischylos? Warum Theater die Gegenwart verlassen muss, um sie zu finden, in: Schultheater, H. 45 (Juni 2021), S. 7–9. Zum Artikel
  • Dreyer, Matthias: Klagen lernen. Neue Töne im Theater der Unterdrückten, in: Zeitschrift für Theaterpädagogik (2021): H. 79: Produktivität in der Krise, hrsg. von Ole Hruschka, S. 7–11. Zum Artikel
  • Miller, Cordelia: Musikdiskurs als Geschlechterdiskurs im deutschen Musikschrifttum des 19. Jahrhunderts (Habilitationsschrift). Oldenburg: BIS-Verlag 2019.
  • Paetzold, Melina: Ingolf Dahl – Biografie eines musikalischen Wanderers, hrsg. vom Zentrum für Verfemte Musik der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Hamburg: MKH Medien Kontor 2019.
  • Alge, Barbara (Hrsg.): Kunstmusik – Kolonialismus – Lateinamerika. Essen: Die Blaue Eule 2017.
  • Gruber, Gerold (Hrsg.): Music – Lost & Found. Bedeutet 1945 auch das Ende der Multistilistik in der Komposition? (Beiträge des Symposiums Schwerin, Schwerin 1.–4. Oktober 2015). Wien: Der Apfel 2017.
  • Hochschulrektorenkonferenz (Hrsg.): Musikalische Hochbegabtenförderung in Deutschland (Dokumentation der Tagung „Konzertiert fördern. Kontexte und Strukturen musikalischer Hochbegabungsförderung“ im Oktober 2013 in Rostock). Bonn 2017. Zur Publikation
  • Maas, Georg/Mainz, Ines (Hgg.): Dreiklang Sek II. Musikbuch für den Unterricht in der Oberstufe, Berlin: Cornelsen-Verlag 2017. (Schulbuch für den Musikunterricht in der Oberstufe. Mitwirkung von: Katja Brunsmann, Bernd Fröde, Jan-Peter Koch und Oliver Krämer)
  • Alge, Barbara: Kings, Gold, and Nazaré. Sounding Portugueseness in Southeast Brazil (Habilitationsschrift). Rostock 2016.
  • Krämer, Oliver/Malmberg, Isolde (Hgg.): Open Ears – Open Minds. Listening and Understanding Music (Dokumentation der Beiträge des 23. Kongresses der "European Association for Music in Schools (EAS)" im März 2015 an der hmt Rostock). Innsbruck/Esslingen: Helbling-Verlag 2016.
  • Mecking, Sabine/Wasserloos, Yvonne (Hgg.): Inklusion & Exklusion. 'Deutsche' Musik in Europa und Nordamerika 1848–1945 (Schriften zur politischen Musikgeschichte 2). Göttingen 2016.
  • Gruber, Gerold (Hrsg.): ...und werde in allen Lexika als "British"...ausgeführt...(Beiträge des Symposiums über "Continental Britons", Schwerin, 27.–29. September 2012). Neumünster: Bockel Verlag 2015.
  • Bertisch, Klaus: Leo Smit. Unerhörtes Talent, hrsg. von Hermann Simon. Berlin: Hentrich & Hentrich 2014.
  • Petrat, Nicolai: Glückliche Schüler musizieren besser! Neurodidaktische Perspektiven und Wege zum Musikmachen (Forum Musikpädagogik Band 121, Augsburger Schriften). Augsburg: Wißner 2014.
  • Abels, Birgit/Alge, Barbara (Hgg.): Transatlantic Musical Flows in the Lusophone World (The world of music, Neue Serie 2,2). Berlin: VWB 2013.
  • Alge, Barbara/Krämer, Oliver (Hgg.): Beyond Borders. Welt – Musik – Pädagogik. Musikpädagogik und Ethnomusikologie im Diskurs. Augsburg: Wißner 2013.
  • Gaul, Magnus/Lang, Simone (Hgg.): Voice Coaching. Zum richtigen Umgang mit der Stimme im Lehrberuf. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2012.
  • Mecking, Sabine/Wasserloos, Yvonne (Hgg.): Musik – Macht – Staat. Kulturelle soziale und politische Wandlungsprozesse in der Moderne (Schriften zur politischen Musikgeschichte 1). Göttingen 2012.
  • Fox-Gál, Eva/Fox, Anthony: Hans Gál. Ein Jahrhundert Musik, hrsg. von Gerold Gruber. Berlin: Hentrich & Hentrich 2012.
  • Küster, Marion (Hrsg.): Theater mit mir?! "Der geschützte Raum" (Konferenzdokumentation). Berlin u.a.: Schibri-Verlag 2011.

Publikationsprojekte in der Musikwissenschaft


Forschungsprojekte in der Theaterpädagogik


Forschungsprojekte in der Musikpädagogik


Schriftenreihen


Dissertations- und Habilitationsprojekte


Archiv

Arbeitstagung „Felder Denken“ – Diskurs- und Differenzlinien der Theaterpädagogik

Zeitraum: 25. und 26. März 2022

Tagungsort: Institut für Theaterpädagogik, Hochschule Osnabrück, Standort Lingen

Beteiligte Hochschulen und Konzeption:
Hochschule Osnabrück, Institut für Theaterpädagogik (Campus Lingen): Eva Renvert
Universität der Künste Berlin: Prof. Dr. Ute Schlegel-Pinkert und Prof. Dr. Melanie Hinz
Hochschule für Musik und Theater Rostock: Ina Driemel

Arbeitstagung „Felder Denken“ – Diskurs- und Differenzlinien der Theaterpädagogik

Die Theaterpädagogik hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark ausdifferenziert und professionalisiert. – Wie reagieren wir als Verantwortliche für Studium und Lehre in theaterpädagogischen Studiengängen darauf? Wo liegen die Schnittmengen unserer Selbstverständnisse, wo gibt es möglicherweise inzwischen sehr differierende Konzeptionen des Fachverständnisses? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, findet am 25. und 26. März eine Arbeitstagung statt, bei der aktuelle Diskurse und Differenzlinien der Theaterpädagogik diskutiert werden. Ziel der Arbeitstagung ist es, eine fachliche Auseinandersetzung unter theaterpädagogischen Wissenschaftler:innen im Bereich der Hochschulbildung und theaterpädagogischen Ausbildung anzuregen und dabei zu einer aktuellen Momentaufnahme der Formatierung des Faches Theaterpädagogik im deutschsprachigen Raum zu gelangen. In diesem Sinne versteht sich das Treffen auch als ein Beitrag zur gegenwärtig anstehenden Internationalisierung.

Forschungsfeld: Musik und Rechtsextremismus

Forschungsfeld: Musik und Rechtsextremismus

Podcast Fokus Rechtsextremismus

Im Rahmen der polizeilichen Bildungsarbeit entstand eine Podcast-Reihe, die Rechtsextremismus als ein vielschichtiges Phänomen thematisiert. In Folge 5 sind Prof. Dr. Yvonne Wasserloos und Dr. Gudrun Heinrich zu hören, die sich mit dem Thema Musik und Rechtsextremismus auseinandersetzen.
Zum Podcast.

Öffentliche Präsentation und Diskussion des Tagungsbandes Rechtsextremismus – Musik und Medien

Am 29.10.2021 von 11:00–17:00 Uhr laden die Herausgeberinnen Sabine Mecking (Geschichtswissenschaft, Marburg), Manuela Schwartz (Musikwissenschaft, Magdeburg) und Yvonne Wasserloos (Musikwissenschaft, Rostock) zur öffentlichen Präsentation und Diskussion des im August d.J. erschienen Tagungsbandes Rechtsextremismus – Musik und Medien in die hmt Rostock ein.

Die Veranstaltung findet präsent im Raum S3 16 statt, kann aber auch online besucht werden. Alle weiteren Informationen zu den Inhalten des Tages und zur Anmeldung finden Sie hier.

Fachtagung zum Thema "Codierung und Selbstinszenierung durch Musik – Entwicklungen in der extremen Rechten"

am 7. Juni 2021, 15:15–17:00 Uhr (via ZOOM), anlässlich des Erscheinens des Themenheftes Musik und Rechtsextremismus. Veranstalter ist die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit der Universität Rostock (Dr. Gudrun Heinrich, Leiterin der Arbeitsstelle für politische Bildung) und der hmt Rostock (Prof. Dr. Yvonne Wasserloos). Auf dem Programm stehen u.a. die Präsentation und Diskussion der Heftthemen durch die Kurzvorträge

  • Wir rufen Deine WölfeDer Reiz des Neofolk für die extreme Rechte (Reinhard Kopanski, Universität Siegen)
  • Demmin und der 8. Mai. Kultivierung und Ästhetisierung rechtsextremer Deutungsmuster (Heinrich/Wasserloos)

Anmeldung bei Yvonne Wasserloos bis zum 4.6.2021 unter: yvonne.wasserlooshmt-rostockde.

Rostocker Liederbuch

Das „Rostocker Liederbuch“, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts im Umkreis einer norddeutschen Universität entstanden ist, gibt mit seinen über 30 Melodien einen Einblick in die studentische und städtische Musikpraxis des späten Mittelalters. Unter der Leitung von u.a. Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel von der Universität Rostock und Prof. Dr. Hartmut Möller von der hmt Rostock wird dazu seit 2006 geforscht. Eine CD zu diesem Projekt ist derzeit in Vorbereitung. In Abständen werden Ausschnitte aus dem Repertoire vorgestellt, z.B. am Donnerstag, 14. November 2013, um 20 Uhr im Orgelsaal der hmt Rostock. Auf diese Weise wird die studentische Lyriksammlung des späten Mittelalters nach über 500 Jahren wieder zum Klingen gebracht.

Rostocker Liederbuch

Projekte zwischen 2010-2014
  • Automatische Tempo-Erkennung in Audiosignalen von Musik und Sprache (Musikwissenschaft und Informatik)
  • Musikalische kulturelle Veränderungsprozesse im nordosteuropäischen Raum, insbesondere die Ausprägung und Veränderung der menschlichen Stimme in europäischen Gesangstechniken, Schwerpunktländer Skandinavien, Baltikum und Nordwest-Rußland (Jun.-Prof. Dr. Britta Sweers, Musikwissenschaft, gefördert vom BMBF)
  • "Polyphonie der Kulturen": CD/CD-ROM 2006/8 in Kooperation mit "Bunt statt braun e.V." (Leitung: Jun.-Prof. Dr. Britta Sweers und Lena Fassnacht), Auszeichnung vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (2009)
  • Eurolecture Gastdozentur der Alfred-Toepfer-Stiftung Hamburg: Dr. Frances Wilkins (University of Aberdeen) zu Gast bei Jun.-Prof. Dr. Barbara Alge an der hmt im WS 2010/11
  • Soundscapes Rostock: Wie klingen die verschiedenen Stadtteile Rostocks? Dieser Frage sind im WS 2010 Jun.-Prof. Dr. Barbara Alge und Dr. Frances Wilkins (Aberdeen) mit Studierenden der hmt nachgegangen. Die Ergebnisse wurden in einer Ausstellung mit Postern und Audio-Installation vom 24. Feb. bis 24. März 2011 im Haus Böll präsentiert und sind auf der Webseite www.soundscapesrostock.de mit interaktivem Klang-Stadtplan (Audio, Videos, Texte) erlebbar gemacht. Die Webseite liefert interessante Inhalte sowohl für den akademischen als auch den schulischen Musikbereich. Mit dem Projekt "Soundscapes Rostock" erreichte Barbara Alge beim Kommunikationswettbewerb der Langen Nacht der Wissenschaften in Rostock 2011 den 2. Platz. 
  • Beyond Borders: Welt-Musik-Pädagogik. Musikpädagogik und Ethnomusikologie im Diskurs. Internationale Fachtagung, 11.-13. November 2011, hmt Rostock, organisiert und konzipiert von Jun.-Prof. Dr. Barbara Alge und Prof. Dr. Oliver Krämer; Buchpublikation zum Thema beim Wißner-Verlag Augsburg erschienen (September 2013).
    Flyer zur Buchpublikation
    "Glossar", Barbara Alge und Oliver Krämer (Hg.), 2013
  • "Musik machen in Rostock", Seminar im Sommersemester 2014, Leitung: Jun.-Prof. Dr. Barbara Alge. 
Herbst-Campus: Praxisorientiertes Forschungsprojekt zur Theater- und Spielpädagogik

Der Austausch von Methoden, Erfahrungen und Perspektiven der Theaterpädagogik durch nationale und internationale Studierende und Lehrende dieses Faches aus Europa stand im Mittelpunkt des Herbst-Campus', der vom 18. bis 21. Oktober 2012 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock stattfand.

Der Arbeitstitel des praxisorientierten Forschungsprojekts lautete: "Taking the Center Stage/Staging Myself" (Im Zentrum der Aufmerksamkeit).
Entwickelt wurden u.a. spiel- und performative Einheiten zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersstufen an verschiedenen Schultypen. Ein weiteres Ziel war es, die einzelnen Ausbildungen im Bereich der Theaterpädagogik national und international zu vergleichen.

Die Arbeitsergebnisse des Herbst-Campus' wurden praktisch an Pariser Grundschulen durchgeführt und auf dem Weltkongress der Organisation IDEA in Paris im Juli 2013 beim Forschungstag vorgestellt.

Hierzu kooperierten fünf europäische Hochschulen mit dem Schwerpunkt der Theater- und Spielpädagogik sowie Forschung und Bildung:
- Hochschule für Musik und Theater Rostock
- Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
- Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
- Universität Trondheim
- Elected Officer der IDEA und Direktor des Belgien-Projekts Mr. Jean-Henri Dreze.

Projektleiterin:

Prof. Marion Küster
marion.kuesterhmt-rostockde
Hochschule für Musik und Theater Rostock
Institut für Schauspiel/Leiterin FB Theaterpädagogik
Beim St.-Katharinenstift 8 | 18055 Rostock

Das Projekt würde unterstützt von:
Deutsch-Französisches Jugendwerk
Deutsches Akademisches Auslandsamt