Prof. Dr. Oliver Krämer

Oliver Krämer studierte Schulmusik, Komposititon und Germanistik an der HdK und der FU Berlin. 1994 war er Preisträger in der Kategorie „Improvisation“ beim Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel in Weimar.

Während seiner Tätigkeit als Gymnasiallehrer im Berliner Schuldienst hatte er Lehraufträge an der UdK Berlin und an der Universität Potsdam. Von 2003 bis 2009 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität der Künste Berlin. Während dieser Zeit war er auch Mitglied der Berliner Rahmenlehrplankommission für das Fach Musik in den Sekundarstufen I und II. Dort arbeitete er an der Erstellung des länderübergreifenden Kerncurriculums Musik für die Gymnasiale Oberstufe in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Seit 2003 ist er Fachberater beim Stuttgarter Raabe-Verlag für die Lehrerhandreichungen „RAAbits Musik“.

2009 wurde Oliver Krämer zum Professor für Musikpädagogik/Musikdidaktik an der hmt Rostock berufen. Hier ist er seit 2010 zudem Sprecher des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik.

Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind

  • Musik und Bild
  • Vermittlungsaspekte Neuer Musik
  • Popmusikdidaktik
  • Curriculum- und Schulentwicklung

Publikationen

  • Mitarbeit beim Duden Lehrbuch Musik SII (Gymnasiale Oberstufe). Peter Wicke (Hrsg.). Duden Paetec Schulbuchverlag, Berlin 2006.

Musik und Bild

  • Strukturbilder, Sinnbilder, Weltbilder – Visualisierung als Hilfe beim Erleben und Verstehen von Musik (Veröffentlichung derzeit in Vorbereitung).
  • Kapitel „Musik malen“, „Verklanglichen“ und „Visualisieren“ in: Norbert Heukäufer (Hrsg.): Musik-Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II. Cornelsen Verlag, Berlin 2007.
  • Beethoven als Exzentriker. Bildnerische Gestaltung von Spannungen als Annäherung an den ersten Satz der „Sturmsonate“ op. 31/2. In: Musik und Unterricht 62/2001. Seite 22-33.
  • Collage als ästhetisches Prinzip. In: RAAbits Musik. Stuttgart, Oktober 2000.

Vermittlung Neuer Musik

  • Experimentelle Klaviermusik – Klangfarbenkompositionen von Cowell, Feldman und Cage. In: RAAbits Musik. Stuttgart, Januar 2005.
  • „Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen . . .“ – Gedanken zur Sonate op. 147 von Dmitri Schostakowitsch. In: Diskussion Musikpädagogik 7/00, S. 97-107. 
  • „Hold each sound until barely audible“ – Morton Feldmans Klavierstück „Intermission 6“. In: Diskussion Musikpädagogik 2/99, S. 99-104.

Popmusik im Unterricht

  • Amerikanischer Hip-Hop und seine Idole. In: RAAbits Musik, Stuttgart, Januar 2006.
  • Sinnsuche als Programm. Madonnas Album „American Life“ zwischen Autobiografie und amerikanischer Lebensart. In: Musik und Unterricht 78/2005, S. 4-17 (gemeinsam mit A. Doerne).
  • Reggae – die Musikkultur Jamaikas. In: RAAbits Musik, Stuttgart, Juli 2003.
  • Die CD „Music“ von Madonna als Beispiel für gegenwärtige Popmusik. In: RAAbits Musik, Stuttgart, Juli 2001.
  • Modern Jazz. In: RAAbits Musik, Stuttgart, Juli 1999.
  • Hip-Hop/Rap – von der South Bronx in die Charts. In: RAAbits Musik, Stuttgart, Januar 1999.

Curriculum- und Schulentwicklung

  • Gemeinsame Lernvereinbarungen über Standards hinaus. Mit Schülerinnen und Schülern festlegen, was sie lernen wollen. In: Diskussion Musikpädagogik 27/05, S. 23-27.
  • Lehrplanarbeit. Gedanken im Zusammenhang mit der Arbeit am Berliner Rahmenplan für das Fach Musik in der Sekundarstufe II. In: Diskussion Musikpädagogik 22/04, S. 34-41.
  • Schule als „Welt im Kleinen“ – Eine gestalterische Aufgabe für die Zukunft. In: Diskussion Musikpädagogik 17/03. S. 11-14.